Hamburg

AK MiZ im Mai 2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

das nächste Treffen des AK MiZ Hamburg ist wieder ein gemeinsames Treffen der IG Metall Region Hamburg mit Ver.di Hamburg.

Es findet statt am:

Mittwoch, 17. Mai 2017 von 17.00 - 19.00 Uhr
bei Ver.di Hamburg
im Gewerkschaftshaus
Ebene 9, Raum St. Georg
Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg

Die Einladung pdf – erstellt von Tanja Chawla von Ver.di Hamburg – mit Tagesordnung ist in der Anlage beigefügt.


Mit kollegialen Grüßen

Martin Geißler
IG Metall Region Hamburg | Besenbinderhof 60 | 20097 Hamburg | Fon: +49 40 2858-531 | Fax: +49 40 2858-560 |

Höchstüberlassungsdauer in der Metall- und Elektroindustrie

Unsere IG Metall stimmt Einsatz im Entleihbetrieb bis zu vier Jahren zu!

Kein Wort zu gleichem Geld für gleiche Arbeit ab dem ersten Einsatztag!

Kein Wort zur Beteiligung von KollegInnen in Leiharbeit bei der Beteiligung an der Entscheidungsfindung von Betriebsräten in den Entleihbetrieben.

LeiharbeiterInnen dürfen seit dem 1. April 2017 im Prinzip nur noch für 18 Monate in einem Betrieb eingesetzt werden, so die Neufassung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Nun hat mit der Metall- und Elektroindustrie die erste Branche eine Ausnahme von diesem Gesetz vereinbart. In der Metall- und Elektroindustrie können Leiharbeiter künftig bis zu 48 Monate in einem Betrieb eingesetzt werden – statt 18 Monaten, wie es das seit dem 1. April in Kraft getretene Gesetz vorsieht.

Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber eine entsprechende Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat des entleihenden Unternehmens abschließt.

Der nun vereinbarte Tarifvertrag ist laut labournet.de noch nicht unterschrieben. Das soll erst geschehen, wenn ein weiterer Tarifvertrag über Branchenzuschläge in der M+E Industrie fertig verhandelt ist.

Beitrag bei "spiegel-online": link

Beitrag beim "Handelsblatt": link

Beitrag bei "finanzmarktwelt.de": link

Kommentar von Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz:

"Wenn die Leiharbeiter in der Leiharbeit per Tarifvertrag eingemauert werden und ein schlechtes Gesetz mit gewerkschaftlicher Hilfe noch schlechter wird": link

 

Tariferhöhungen für Leihbeschäftigte ab 1. März 2017

Zum 1. März 2017 erhöhten sich die Tarifentgelte für die KollegInnen in Leiharbeit. Untenstehend die aktuellen Tariftabellen.

Entgelttabellen mit den Arbeitgeberverbänden BAP und iGZ pdf

Branchenzuschläge:

Metall- und Elektroindustrie pdf

Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie pdf

Textil- und Bekleidungsindustrie pdf

Artikel23 3

AK MiZ Hamburg im April 2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

das nächste Treffen des AK MiZ bei der IG Metall Region Hamburg findet statt am:

Montag, 10. April 2017 um 17.00 Uhr
im Hamburger Gewerkschaftshaus
Geschäftsstelle der IG Metall Region Hamburg
Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg
Aufzugsebene 12, (Großes Sitzungszimmer, Raum 12.48)

Wir möchten euch das Verhandlungsergebnis vom 13. März 2017 zum Tarifvertrag zur Leih-/Zeitarbeit (TV LeiZ pdf ) zwischen Nordmetall und der IG Metall Bezirk Küste vorstellen und im Anschluss mit euch darüber diskutieren.

Mit kollegialen Grüßen, Martin Geißler

IG Metall Region Hamburg

Fon: +49 40 2858-531 | Fax: +49 40 2858-560
Mail: martin.geissler[at]igmetall.de

Millionengrenze durchbrochen

Die Zahl der Leiharbeitnehmer hat im vorigen Jahr erstmals die Marke von einer Million überschritten. Im Juni 2016 waren 1,006 Millionen Leiharbeiter sozialversicherungspflichtig oder als haupterwerbliche Minijobber beschäftigt, wie aus einer Bilanz der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach kritisiert die Entwicklung der
Beschäftigtenzahlen in der Leiharbeit:
„Eine Million Leiharbeiter sind kein Grund zum Feiern. Seit der Reform im Jahre
2005 hat sich die Zahl der Leiharbeiter mehr als verdreifacht. Dies ist kein Erfolg, sondern oft eine Einbahnstraße in Richtung prekäre Beschäftigung, weil unsicher und viel zu oft zu schlecht bezahlt. Dabei haben mehr als 2/3 der Leiharbeiter eine abgeschlossene Berufsausbildung. 72 Prozent der Leiharbeitsverträge enden bereits vor Ablauf von 9 Monaten.“

link pdf zum Blickpunkt Arbeitsmarkt | Januar 2017

der Bundesagentur für Arbeit: Aktuelle Entwicklungen der Zeitarbeit