20 Jahre iGZ in Münster

Während der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) sein 20-jähriges Bestehen feiert, fordern Gewerkschafter weitere Verbesserungen.

iGZ chefduzen foto

Aktion beim 20jährigen Jubiläum des iGZ in Münster

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht bei der Leiharbeit „noch viel Raum“ für Verbesserungen. „Die Arbeitgeber-Verbände müssen mehr dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten stärker der ‚Normalarbeit‘ anzunähern“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Am 17. Mai 2018 feierte der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) mit einem Bundeskongress sein 20-jähriges Bestehen.

Annelie Buntenbach kritisierte: „Leiharbeit ist immer noch sehr instabil, die Aufstiegsmöglichkeiten sind gering, die Risiken der Flexibilität tragen vielfach die Beschäftigten.“ Die Gewerkschafterin sieht die Arbeitgeber zudem in der Verantwortung, mehr in die Weiterbildung der Beschäftigten zu investieren. „Wer Fachkräfte gewinnen will, muss gute Arbeit, guten Lohn und Perspektiven bieten.“ (link)

Gastredner bei dieser Veranstaltung war Gregor Gysi (Die Linke). (link)

Die Internetplattform chefduzen.de und labournet organisierten eine kleine aber feine Aktion zum Geburtstag des iGZ. (link)