Höchstüberlassungsdauer in der Metall- und Elektroindustrie

Unsere IG Metall stimmt Einsatz im Entleihbetrieb bis zu vier Jahren zu!

Kein Wort zu gleichem Geld für gleiche Arbeit ab dem ersten Einsatztag!

Kein Wort zur Beteiligung von KollegInnen in Leiharbeit bei der Beteiligung an der Entscheidungsfindung von Betriebsräten in den Entleihbetrieben.

LeiharbeiterInnen dürfen seit dem 1. April 2017 im Prinzip nur noch für 18 Monate in einem Betrieb eingesetzt werden, so die Neufassung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG). Nun hat mit der Metall- und Elektroindustrie die erste Branche eine Ausnahme von diesem Gesetz vereinbart. In der Metall- und Elektroindustrie können Leiharbeiter künftig bis zu 48 Monate in einem Betrieb eingesetzt werden – statt 18 Monaten, wie es das seit dem 1. April in Kraft getretene Gesetz vorsieht.

Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber eine entsprechende Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat des entleihenden Unternehmens abschließt.

Der nun vereinbarte Tarifvertrag ist laut labournet.de noch nicht unterschrieben. Das soll erst geschehen, wenn ein weiterer Tarifvertrag über Branchenzuschläge in der M+E Industrie fertig verhandelt ist.

Beitrag bei "spiegel-online": link

Beitrag beim "Handelsblatt": link

Beitrag bei "finanzmarktwelt.de": link

Kommentar von Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz:

"Wenn die Leiharbeiter in der Leiharbeit per Tarifvertrag eingemauert werden und ein schlechtes Gesetz mit gewerkschaftlicher Hilfe noch schlechter wird": link