Wer hätte das gedacht? EU Kommission beklagt Abweichungen vom Grundsatz der Gleichbehandlung

Die seit Ende 2011 geltende Richtlinie 2008/104/EG regelt, dass Leiharbeitskräfte gegenüber Stammbeschäftigten des entleihenden Unternehmens nicht benachteiligt werden dürfen und setzte EU-weite Mindeststandards für die Arbeitsbedingungen von Leiharbeitsbeschäftigten.

In einem jüngst erschienenen Report werden jetzt Defizite, insbesondere bei der Umsetzung des Grundsatzes der Gleichbehandlung, benannt.

Ohne Deutschland namentlich zu nennen, bemerkt die EU-Kommission in ihrer Stellungnahme zum Report vorsichtig, die von den nationalen Gesetzgebern ermöglichten „Abweichungen vom Grundsatz der Gleichbehandlung“ hätten einen besseren Schutz von Leiharbeitnehmern, wie ihn die Richtlinie vorsehe, mitunter verhindert.

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