ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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 Betreff des Beitrags: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 05.09.2014, 19:07 
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Hallo liebes Forum,

ich dachte, mich trifft es nicht mehr... aber das reale Leben lehrt anderes...

Ich bin seit Ende letztem Jahres bei einem Kundenbetrieb als Elternzeitvertretung über eine ZAF. Im April wurde mir die Übernahme nach Mai angekündigt, befristet bis zum Ende der Elternzeit. Gefreut ohne Ende, meine Unterlagen auf Wunsch eingereicht und mich intern beworben, so will es deren Ablauf... dann still ruht der See. Nachdem ich ab Juni dann regelmässig mal angefragt habe und meine ZAF auch signalisiert hat, dass mit denen über die Übernahme "gerangelt" wurde (viele Telefonate, Anfragen wegen Ablöse bei der ZAF durch den Kundenbetrieb etc.) kam auf einmal ab Mitte Juni nichts mehr... seit Anfang August weiß ich, dass die Geschäftsführung dieses Unternehmens beschlossen hat, an meine Stelle jemanden zu setzen der aus einem anderen Bereich kommt, der derzeit entlässt... nun ja, meine Monate als ZAF Ausleihe gegen X Jahre Betŕiebszugehörigkeit... wer verliert ist ja irgendwie klar... nun plag ich mich von Tag zu Tag dahin und rechne immer damit, dass ich am nächsten Tag nicht wieder ins Büro kommen brauch... noch kriege ich das hin, aber lange macht meine Psyche da nicht mehr mit.

Ich kritisiere hiermit eindeutig, dass bis heute nur mein direkter Vorgesetzter mal den Mund aufgemacht hat und mir etwas dazu gesagt hat, ansonsten höre ich auch heute noch. "ihre interne Bewerbung läuft noch, das dauert eben".

Ich hasse es, das einem Leiharbeiter- egal in welcher Position- immer noch das blaue vom Himmel gelogen wird und man dann vor einem neuen Scherbenhaufen steht!!!

Die ZAF will sich kümmern, aber bei dem was ich jetzt bekomme- dank "Besserstellungsvereinbarung"- werde ich dann direkt meine Kündigung erhalten...

Bin ich damit alleine oder ist das eine neue Variante???

Ich habe einige Details weg gelassen, da ich weiß, das man auch hier mitliest und ich möchte mich zumindest etwas schützen... ich habe heute erfahren, dass auch andere Kollegen abgemeldet werden, da man andere Leute intern austauscht.

Keine Frage, ich finde es eigentlich gut, wenn ein Unternehmen seine festen Mitarbeiter schützt, aber mal weiter denken wäre auch hier angedacht... wie so oft wären mündigere und aufgeklährtere BRs im Thema Leiharbeit sind dringend notwendig, denn die denken immer noch, och ja, den melden wir ab und dann sucht ihm die ZAF schon was anderes...

Grüße
Aeris

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 10.09.2014, 07:27 
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Sorry, aber willkommen im Clup. Solches Vorgehen ist normal. Na ja für die Ent und Verleiher, das die Menschen dabei erheblichen psychischen Schaden nehmen den letztendlich die Gesellschaft zu zahlen hat intresiert, mit Verlaub: Keine Sau.

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 13.09.2014, 04:12 
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jo willkommen im klub, besser kann man es nicht sagen.
arbeite selber seit fast 3 jahren für eine firma und warte immernoch auf die versprochene Festanstellung, trotz zweimaliger interner Bewerbung.
die halten dich einfach hin. über jahre. damit du die motivation nicht verlierst. willkommen in der wunderbaren welt der leiharbeit. :x


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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 25.09.2014, 15:07 
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Nun gut, man lernt ja nie aus... hätte vermutet, dass es doch mal Ausnahmen gibt.

Ich bin jetzt krank geschrieben und habe einen Brief der ZAF bekommen, dass ich mich beim medizinischen Dienst vorstellen muss und kein Geld für die weitere Krankschreibung bekomme, da man anzweifelt, dass ich wirklich krank bin. So etwas kenne ich auch nicht bisher- was ist zu tun? Zum Anwalt oder zur Gewerkschaft, denn nun habe ich ein echtes Vertrauensproblem mit meinem Arbeitgeber! So lange psychische Krankheite ja tabu sind... :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 25.09.2014, 22:32 
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Hallo

Zum Medizinischen Dienst mußt Du hin,ausser Du wärst Bettlägerig.

Wenn Dich der MD weiter Krank schreibt hast Du keine Probleme.

Zahlt die Bude deine weitere Krankschreibung NICHT (nach dem MD)
hat die Bude ein Problem,dann gehts zum Anwalt,und zwar Fix!

Viele grüße Micha


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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 29.09.2014, 10:56 
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Tja auch hier gilt, Willkommen im Clup. Auch so ein Vorgehen ist inzwischen durchaus normal. Bedingt durch die ständige Hinhalterei, die immer wieder enttäuschten Hoffnungen, und nicht zuletzt die ständige Ungewissheit ( jeder Tag kann dein letzter sein) fordern eben ihren Tribut. Hab ich auch schon durch genauso wie den medizinischen Dienst. Dort einfach schildern wie man sich fühlt,
Ich hab dadurch enorme Schlafstörungen, bin antriebslos, wie wenn man in einer stinkenden klebrigen Masse festhängt. Hatte Suizidgedanken ( man ist einfach ein Mensch zweiter Klasse) Selbstzweifel

War kein Problem

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 04.10.2014, 15:19 
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Kleines Update:

Bin weiter krank geschrieben und habe dann wieder genau das identische Schreiben mit geändertem Datum erhalten. Die Krankenkasse hat sich bisher nicht gemeldet... irgendwie finde ich das alles komisch. :roll:

Finde nichts im Internet, was zu so einem Fall passt. Wenn es dann doch ans Geld geht, weil die Abrechnung gekürzt wurde, dann muss ich aktiv werden, oder? Mir schwant so langsam, dass es darauf hinauslaufen soll... Mein Vertrag endet im Dezember und ich habe noch Gleitzeit und Urlaubstage (genug um einen Monat abzudecken). :cry:

Gruß und schönes Wochenende!
Aeris

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 04.10.2014, 15:38 
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Terminen die der MD festsetzt sollte man nachkommen, schon mal um dem AG der ja die Krankheit anzweifelt den Wind aus den Segeln zu nehmen

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 04.10.2014, 15:57 
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@ Niniane

Das ist ja wohl klar, nur habe ich bis jetzt nichts von der Krankenkasse oder der MD gehört- obwohl mir das im ersten Schreiben schon angekündigt wurd. Das finde ich echt komisch.

Vielleicht ist das ja nun klarer formuliert.

Gruß
Aeris

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 06.10.2014, 10:59 
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Aeris hat geschrieben:
Das ist ja wohl klar, nur habe ich bis jetzt nichts von der Krankenkasse oder der MD gehört- obwohl mir das im ersten Schreiben schon angekündigt wurd. Das finde ich echt komisch.

Vielleicht ist das ja nun klarer formuliert.


Was ist den komisch daran?

Die Leihbude hat schlimmstenfalls bei der Krankenkasse den Antrag gestellt, dass diese den MD mit der Prüfung beauftragt und die Krankenkasse hat augenscheinlich diesen Antrag abgelehnt. Falls die Leihbude überhaupt einen Antrag gestellt hat und nicht nur mit heisser Luft Leiharbeitern drohjen will.

„Was kann der Arbeitgeber noch unternehmen, wenn er Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers hat?

Er kann den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) beauftragen, die Arbeitsunfähigkeit zu prüfen. Einer solchen Bitte kommen die Krankenkassen allerdings in der Regel nur nach, wenn ernste Zweifel an der Fortdauer der Arbeitsunfähigkeit bestehen.“

Quelle: http://www.derwesten.de/gesundheit/wie- ... 94489.html

Im § 275 SGB V steht:

„(1a) Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit nach Absatz 1 Nr. 3 Buchstabe b sind insbesondere in Fällen anzunehmen, in denen
a) Versicherte auffällig häufig oder auffällig häufig nur für kurze Dauer arbeitsunfähig sind oder der Beginn der Arbeitsunfähigkeit häufig auf einen Arbeitstag am Beginn oder am Ende einer Woche fällt oder
b) die Arbeitsunfähigkeit von einem Arzt festgestellt worden ist, der durch die Häufigkeit der von ihm ausgestellten Bescheinigungen über Arbeitsunfähigkeit auffällig geworden ist.“


Erfüllst Du auch nur eine dieser Voraussetzungen? Ich vermute mal nicht. Warum soll die Krankenkasse Dich zum MD einladen? Nur weil eine Leihbude keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zahlen will?

Aeris hat geschrieben:
und kein Geld für die weitere Krankschreibung bekomme, da man anzweifelt, dass ich wirklich krank bin.


Verstehe ich es richtig, dass die Leihbude den gesetzlichen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht nachkommt?

Sollte dies der Fall sein, dann die Fortzahlung unverzüglich mit Fristsetzung bei der Leihbude anmahnen. Gleichzeitig den Verstoß der Krankenkasse, dem Zoll und der Arbeitsagentur melden, damit diese ein Ordnungsdienstverfahren einleiten und ein erhebliches Bußgeld verhängen können.
Im Übrigen wird sich die fehlende Lohnfortzahlung auch negativ bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes auswirken.

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Der letzte Kampfaufruf http://www.youtube.com/watch?v=88Hh_DqJA5k
Der letzte Arbeitskampf http://www.youtube.com/watch?v=tGdVo6a0Ats


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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 06.10.2014, 11:40 
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Hallo Hans,

ich habe erwartet, dass sich die KK dann auch bei mir meldet, aber das ist in den letzten 2 Wochen seit dem ersten Schreiben der ZAF nicht passiert. Und wenn nicht bei mir, dann zumindest bei meinem Arzt, was bisher aber auch nicht passiert ist. Die von Dir aufgezählten Gründe treffen meines Wissen nach nicht auf mich oder den Arzt zu. Ich habe allerdings ein gut gefülltes Zeitkonto und fast alle Urlaubstage noch für dieses Jahr, der Vertrag läuft im Dezember wegen Befristung aus und ich bin auch schon arbeitssuchend gemeldet.

Im dem 1. und auch 2. Schreiben steht folgendes:

"Sehr geehrte Frau Aeris,

wir verweigern die Lohnfortzahlung für die Krankentage vom XX.09. bis XX.10. Grund für die Verweigerung der Lohnfortzahlung ist, dass wir die Ernsthaftigkeit der Krankheit anzweifeln. Ihre KK wird sich zeitnah zum eine Termin beim MD einladen."


Das Datum hatte man im 2. Schreiben auf das voraussichtliche Enddatum der Krankmeldung angepasst der Text ist aber vollkommen identisch.

Ja, man verweigert mir die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, so verstehe ich die Schreiben. Ob das wirklich so sein wird, erfahre ich ja erst, wenn die Abrechnung am 20.10. bei mir eintrifft.

Kann ich denn jetzt schon etwas machen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 06.10.2014, 12:09 
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Beiträge: 519
Aeris hat geschrieben:

Ja, man verweigert mir die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, so verstehe ich die Schreiben. Ob das wirklich so sein wird, erfahre ich ja erst, wenn die Abrechnung am 20.10. bei mir eintrifft.


Fällig ist die Zahlung laut Tarifvertrag am 15.10. Solange hat man natürlich auch keinen Anspruch.

Aeris hat geschrieben:
Kann ich denn jetzt schon etwas machen?


Ja, bei der Krankenkasse anrufen und fragen, wie sie den Antrag der Leihbude auf Untersuchung beim MD beurteilt und glaubhaft machen, dass es keine Gründe für eine Untersuchung gibt.

Ebenso kann man die Leihbude auffordern, zu begründen, warum Zweifel an der Ernstahftigkeit der Erkrankung bestehen. Ansonsten kann das ja jeder behaupten und der MD hätte viel zu tun.

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 06.10.2014, 19:53 
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Gude,

so einen Fall habe ich ja in der Betriebspraxis noch nie erlebt. Die Leihbude darf kein Entgelt einbehalten, schon gar nicht bis zur Klärung?? des Falles.
Außerdem, wird selbst nach einer Begutachtung keine "Gutschrift" für die Leihbude o.ä. erstellt.
Arbeitsleistung ist eine Fixschuld, die nicht irgendwann wieder verrechnet werden kann.

Die Hauptpflicht des Arbeitgebers besteht in der pünktlichen Überweisung des vollständigen Gehaltes des Arbeitnehmers und zur gesetzlich festgeschriebenen
Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (42 Tage oder 6 Wochen).
Sollte Entgelt fehlen, sollte dies unter Fristsetzung angemahnt werden (+Zinsen). Ein Leistungsverweigerungsrecht des AN ist zu prüfen und dies sollte diesen Möchtegern-Arbeitgeber auch schriftlich mitgeteilt werden (obwohl eigentlich keine Mahnung erforderlich ist, da der TV die pünktliche Lohnzahlung regelt und die Leihbude sich bei späterer Überweisung (die sie zu verantworten hat<-dies ist hier der Fall) im Verzug befindet.

Im Normalfall ist ein Zurückbehaltungsrecht des AN im Falle fehlenden Entgeltes eher bei 1-2 Monaten Verzug anzusiedeln, da aber in der Leiharbeit traditionell wenig bezahlt wird und die Leiharbeitnehmer dementsprechend stärker auf das Geld angewiesen sind, käme aus meiner Sicht auch ein deutlich kürzerer Bemessungszeitraum in Frage. Hier sollte deutlich Druck auf die Leihbude aufgebaut werden, am besten über eine juristische Unterstützung.

Anrufen bei der KK und ein Erklären der Situation ist überflüssig. Die Leihbude meldet schriftlich Zweifel an deiner Arbeitsunfähigkeit und die KK übersendet die nötigen Unterlagen (Atteste...) an den MDK und erbittet einen Termin. Dieser kommt (falls er kommt, und nicht nach Aktenlage entschieden wird, i.d.R nie zeitnah, dass ist pure Angstmacherei der Leihbuden<- daher sind Termine beim MDK bei Kurzerkrankungen absolut überflüssig und werden auch von richtigen Arbeitgebern nicht in Auftrag gegeben).

Grundsätzlich: Ein Attest genießt einen hohen Beweiswert in der Rechtsprechung. Daher musst du selbstbewusst dazwischenhauen und deine Rechte gegenüber deinem Pseudo- Arbeitgeber klar stellen. Mit dieser Praxis verunglimpft die Leihklitsche deinen behandelnden Arzt.

Grüße,

Tig

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 15.10.2014, 07:15 
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Hallo Zusammen,

der MD hat die AU bestätigt und ich bin weiterhin krank geschrieben. Der Termin war nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte und meine Begleitung hat mich auch gut ablenken können. Das letzte Schreiben der ZAF hatte ich zu dem Termin mit, eine Kopie liegt jetzt mit in der Akte der Begutachtung.

Ich hörte beim MD, das es immer mehr Firmen (auch reguläre Arbeitgeber) gibt, die bereits nach einer Woche Krankheit der Mitarbeiter an die KK heran treten und man dadurch viel mehr zu tun hätte, als vor einigen Jahren und es gäbe dann auch längere Wartezeiten für Termine. Im Wartebereich saßen mehrere Leute, die auch auf Wunsch des Arbeitgebers vorgeladen wurden.

Ich bin jetzt mal gespannt, ob der September dann richtig abgerechnet wird oder ob ich aktiv werden muss. Wenn ich die Entgeltfortzahlung richtig verstanden habe, dann müsste für den Oktober doch auch gemäß der vorherigen Abrechnungen gezahlt werden, oder? (siehe Thread von Herrn Fuhrmann unter Bezahlung/ Arbeitsbedingung). Ich weiß bisher nicht, ob ich noch im Einsatz bin oder nicht.

@Hans
Die Überweisung meines Lohnes kommt immer zwischen dem 17. und 20. des Folgemonats, die Abrechnung dann auch um den Zeitpunkt. Die ZAF gehört zum IGZ. Ich muss mal in den Arbeitsvertrag gucken, was da als Termin für die Zahlung drin steht.

Werde weiterhin berichten und viele Grüße
Aeris

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 15.10.2014, 07:52 
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Würde ein MD meine AU bestätigen, würde ich die Krankmeldung aus Protest direkt verlängern. 6 Wochen komplett ausreizen. Meine Art des Stinkefingers zeigen. Permanente Blaumacher sind mir auch nicht recht. Hat man aber wirklich was, dann muss man auch fair behandelt werden!

Dein Geld muss innerhalb von 15 Bankarbeitstagen drauf sein. Lässt sich leicht ausrechnen: Werktag = Mo-Fr

Ich hab da etwas Glück. Habe mein Geld immer schon so um dem 12. des Monats. Denk dran, dass du dir immer 80% des zu erwartenden Nettolohn zum Monatsende auszahlen lassen kannst. Du musst deine Leihbude dazu nur anweisen! Ist dein Recht laut Tarif.

Hab heute meinen letzten Arbeitstag bei einem ZAU. Habs endlich in eine vernünftige Festanstellung geschafft. Dürfte auch die "Übernahmequoten" nicht tangieren, da ich komplett woanders bin. CHEER!


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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 21.10.2014, 11:00 
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Hallo Zusammen,

permanent blau machen ist sicherlich keine Lösung. Bin in der Vergangenheit immer so lange arbeiten gegangen, bis ich total platt war und erst dann zum Arzt. Danken tut einem das doch niemand.

Das Geld und die Abrechnung sind da, aber im Vergleich zu den vorherigen Monaten passt das nicht, der Unterschied ist ziemlich hoch. Zum einen hat man normale Stunden ins Zeitkonto gepackt und die Summe für Krankheitstage weicht doch ziemlich von dem anderen ab. Anmahnen bei der ZAF und abwarten oder lieber gleich mit Hilfe tätig werden? Wem kann man diese Sachen eigentlich melden? So langsam fühle ich mich total im falschen Film... Meine Abrechnung ist kein Original sondern eine Korrekturabrechnung- ein Schelm wer dabei was böses denkt. :oops:

@Premutos- viel Glück für Dich, damit es weiterhin ZAF-frei bleibt!

Danke und Gruß

Aeris

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 21.10.2014, 12:35 
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Premutos1982 hat geschrieben:
Hab heute meinen letzten Arbeitstag bei einem ZAU. Habs endlich in eine vernünftige Festanstellung geschafft. Dürfte auch die "Übernahmequoten" nicht tangieren, da ich komplett woanders bin. CHEER!

Glückwunsch auch von mir. Also auch kein "Klebeeffekt", weil Du völlig woanders anfängst. Wie lange warst Du ZAN?


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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 23.10.2014, 19:29 
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Registriert: 24.07.2013, 19:10
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Aeris hat geschrieben:
Hallo Zusammen,

permanent blau machen ist sicherlich keine Lösung. Bin in der Vergangenheit immer so lange arbeiten gegangen, bis ich total platt war und erst dann zum Arzt. Danken tut einem das doch niemand.

Das Geld und die Abrechnung sind da, aber im Vergleich zu den vorherigen Monaten passt das nicht, der Unterschied ist ziemlich hoch. Zum einen hat man normale Stunden ins Zeitkonto gepackt und die Summe für Krankheitstage weicht doch ziemlich von dem anderen ab. Anmahnen bei der ZAF und abwarten oder lieber gleich mit Hilfe tätig werden? Wem kann man diese Sachen eigentlich melden? So langsam fühle ich mich total im falschen Film... Meine Abrechnung ist kein Original sondern eine Korrekturabrechnung- ein Schelm wer dabei was böses denkt. :oops:

@Premutos- viel Glück für Dich, damit es weiterhin ZAF-frei bleibt!

Danke und Gruß

Aeris

Kannst du deine Abrechnung mal anonymisiert (alles Datenrelevante ausschwärzen) und die Stundenzettel aus September hochladen?

Vielen Dank! Ich bleibe euch trotzdem treu, wenns recht ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 27.10.2014, 08:36 
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Hier ist die Datei:



Ich bekomme nur einen Stundenausdruck aus dem System des Kundenbetriebs, Stundenzettel zum Unterschreiben habe ich nicht:



Ich hoffe, man kann die Dateien auch wirklich öffnen.

Genommene Urlaubstage bisher: 12... irgendwie zählen die aber nicht weiter auf der Abrechnung. Die unbezahlte Freistellung wird beim Kundenbetrieb immer dann eingetragen, wenn ich nicht dort bin, egal ob im Urlaub/ Gleitzeit genommen oder krank.

Kann mir da jemand helfen?

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Zuletzt geändert von Aeris am 30.10.2014, 07:29, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 27.10.2014, 18:37 
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Registriert: 24.07.2013, 19:10
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Aeris hat geschrieben:
Hier ist die Datei:



Ich bekomme nur einen Stundenausdruck aus dem System des Kundenbetriebs, Stundenzettel zum Unterschreiben habe ich nicht:



Ich hoffe, man kann die Dateien auch wirklich öffnen.

Genommene Urlaubstage bisher: 12... irgendwie zählen die aber nicht weiter auf der Abrechnung. Die unbezahlte Freistellung wird beim Kundenbetrieb immer dann eingetragen, wenn ich nicht dort bin, egal ob im Urlaub/ Gleitzeit genommen oder krank.

Kann mir da jemand helfen?

Hast du ca. 40 /Woche gearbeitet? Dann wurde dein Urlaub auf jeden Fall schon mal falsch berechnet.
Du hast 154 Stunden ausgezahlt bekommen und 9,37 aufs Zeitkonto. Sieht soweit richtig aus. Am besten kannst du (insbesondere bei Krankheit und Urlaub) dein Urlaub mit Excel berechnen. Geht relativ simpel. Ich lade ggf mal eine selbstgebastelte Tabelle hoch. Dann wird dir immer der Durchschnitt der letzten 13 Wochen angezeigt. Du hast knapp 95h auf deinem Zeitkonto. Denk dran, dass du dir immer alle auszahlen lässt, wenn du 105 hast.


Zuletzt geändert von Premutos1982 am 28.10.2014, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 27.10.2014, 20:44 
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Hallo Premutos,

danke erstmal für die Hilfe.
Was ich nicht verstehe ist, warum der Stundensatz bei Urlaub und Krankheit niedriger ist, als der "normale"?

Ja das mit den knapp 40 Stunden pro Woche kommt hin. Werde das dann nochmal entsprechend nachrechnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 27.10.2014, 21:23 
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Aeris hat geschrieben:
Hallo Premutos,

danke erstmal für die Hilfe.
Was ich nicht verstehe ist, warum der Stundensatz bei Urlaub und Krankheit niedriger ist, als der "normale"?

Ja das mit den knapp 40 Stunden pro Woche kommt hin. Werde das dann nochmal entsprechend nachrechnen.


Es sieht schon alles ziemlich richtig aus. Nur der Urlaub mit 7,4h/tag wundert mich. Das entspricht dem als würdest du 37h/Woche arbeiten. Deine Zuschläge wurden alle direkt ausgezahlt. Ich sehe nur nicht durch, wann du krank warst und wann du Urlaub hattest.

Nimm die Datei besser nochmal weg und schwärz dein Geburtsdatum raus. Besser ist das ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 28.10.2014, 07:22 
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Hallo Premutos!

Ich würde die Datei gerne raus nehmen, aber das ist nicht möglich, da ich die Datei anonym eingestellt habe und die sich nicht löschen lässt- wäre nett, wenn du dein Posting mit dem Zitat bitte auch änderst oder löscht...

Hatte 2 Tage Urlaub im September und seit dem 15. dann krank. Ich sagte ja, das ist durch die Stundenzettel schlecht zu sehen. Nach Deinem Tipp komme ich mit dem Durchschnitt auf einen fehlenden Tag bei den Krankheitstagen und mich stören die abweichenden Stundensätze. Ich werde es einfach mal versuchen, dass das korrigiert wird... Viel Hoffnung mache ich mir ehrlicher Weise nicht, da der Vertrag ja im Dezember wegen Befristung ausläuft. Und da mit einem Anwalt dran zu gehen lohnt sich wohl doch nicht...

Ich habe ganz offen gesagt mehr als Angst, nachdem ich die erste Einladung zum Termin bei der Arbeitsagentur im November bekommen habe und die bereits einen RFB enthielt, falls ich nicht erscheine... außerdem fordern die nochmal Unterlagen, die Ihnen bereits vorliegen... ich bin grad einfach nur fix und alle... sorry!

Gruß
Aeris

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 14.12.2014, 11:13 
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Guten Morgen,

gibt eine Neuigkeit, auf die mich die Krankenkasse schon fast "gestossen" hat. Mir ist beim abheften der Bescheide aufgefallen, dass nur ein Monat meines Lohnes berücksichtigt wurde und nicht die letzten 13 Wochen, da hatte ich aber einen höheren Verdienst und etliche Mehrstunden. Nach Rücksprache mit der KK habe ich einen Brief erhalten, dass die Höhe des Krankengeldes nochmal geprüft wird und man mir das Ergebnis dann schriftlich mitteilt. Ich bin ja mal gespannt, wie es ausgeht und werde berichten.

Die ZAF hat sich nicht bei mir gemedet bis zum Auslaufen des Vertrages oder auf Emails und Briefe reagiert. Die letzten Tage konnte ich dann Urlaub nehmen und war überrascht, den Urlaubsantrag in meinem Briefkasten zu finden, ohne vorherige Info. Ich warte allerdings noch auf die Bescheinigung für die Agentur für Arbeit und ein Zeugnis, das ich schriftlich angefordert hatte. Meine Briefe habe ich in Kopie behalten, nur für den Fall...

Schönen dritten Advent Allen hier!

Gruß
Aeris

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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 19.12.2014, 08:55 
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Hallo Zusammen,

ich bin etwas überrascht... die KK hat mir schriftlich bestätigt, dass das Krankengeld korrekt berechnet wurde. Hintergrund ist, dass Überstunden etc. nur dann mit in die Berechnung einfliessen, wenn die geldlich ausgezahlt werden und nicht nur ins Gleitzeitkonto- wie bei mir- verschoben werden. Dann gilt nämlich der letzte abgerechnete Monat und nicht der Durchschnitt der letzten 13 Wochen... Konnten die auf Anhieb bei der Krankenkasse auch so nicht sagen und haben sich entschuldigt, dass sie mir eine nicht ganz richtige Info gegeben haben vor einigen Tagen.

Ich habe das in den Ausführungen hier im Forum, auch durch Herrn Fuhrmann, anders verstanden. Wieder was gelernt...

Gruß
Aeris

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BeitragVerfasst: 21.12.2014, 17:31 
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Registriert: 16.01.2011, 08:24
Beiträge: 519
Aeris hat geschrieben:
Ich habe das in den Ausführungen hier im Forum, auch durch Herrn Fuhrmann, anders verstanden. Wieder was gelernt...

Die Ausführungen von Herrn Fuhrmann beziehen sich auf die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die der Arbeitgeber zahlen muss.
Du sprichst vom Krankengeld. Krankengeld berechnet sich anders als die normale Lohnfortzahlung.
Den Ausführungen des Spitzenverbandes der GKV entnehme ich:

„.2.1.1.4.3 Berücksichtigung von Mehrarbeitsstunden/Feststellung der Regelmäßigkeit
Zur regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit im Sinne des § 47 Abs. 2 Satz 2 SGB V gehören auch Mehrarbeitsstunden, sofern während der letzten abgerechneten 3 Monate bzw. 13 Wochen regelmäßig Mehrarbeitsstunden geleistet oder vergütet worden sind (BAG, 08.05.1972 - 5 AZR 428/71 - USK 7258).
[...]
. Zu 4.3 Durch Freizeit ausgeglichene bzw. noch auszugleichende Mehrarbeitsstunden werden nicht berücksichtigt. Daher sind nur solche Mehrarbeitsstunden anzugeben, die in Geld ausgeglichen werden.“

Quelle: http://www.vdek.com/vertragspartner/lei ... engeld.pdf

Sollte das Zeitkonto mit mehr als 105 Stunden gefüllt sein, dann würde ich gegenüber der Krankenkasse argumentieren, dass die darüber hinausgehenden Stunden laut Tarifvertrag ausgezahlt werden und nicht als Freizeit ausgeglichen werden. Beurteilen kann ich die Angelegenheit aber nicht wirkliche.

Aeris hat geschrieben:
seit Anfang August weiß ich, dass die Geschäftsführung dieses Unternehmens beschlossen hat, an meine Stelle jemanden zu setzen der aus einem anderen Bereich kommt, der derzeit entlässt...

Solange im Betrieb noch Leiharbeiter rumturnen, darf nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts grundsätzlich kein Stammarbeiter betriebsbedingt gekündigt werden.

_________________
Der letzte Kampfaufruf http://www.youtube.com/watch?v=88Hh_DqJA5k
Der letzte Arbeitskampf http://www.youtube.com/watch?v=tGdVo6a0Ats


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 Betreff des Beitrags: Re: Witzig... oder?!
BeitragVerfasst: 22.12.2014, 07:56 
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Registriert: 10.02.2010, 17:54
Beiträge: 73
Danke Hans,

dann habe ich das falsch verstanden. Die Erklärung ist deutlicher.
Meine Mehrstunden wurden immer ins Zeitkonto verschoben und der Vertrag lief aus mit einem Stand von knapp über 100 Stunden, aber eben nicht über 105 Stunden und 12 Urlaubstagen.

Es handelt sich nicht um den gleichen Betrieb, sondern ein Tochterunternehmen an einem anderem Ort und der BR wurde auch dazu angehört. Was mir bitter aufstösst war- das ist wohl gängige Praxis- jemandem mündlich die Stelle zusagen, der als Leiharbeiter dort ist und ihn dann, wenn es doch nichts wird, darüber lange oder bis zum Schluss im Unklaren zu lassen. Eine Absage auf die interne Bewerbung habe ich bis heute nicht erhalten.

Vielen Dank für die Antworten und eine schöne Weihnachtszeit!
Aeris

_________________
Wenn schon Leiharbeit, dann mit ordentlich Zuschlag für die Flexibilität und bezahlte Weiterbildung für alle!


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