ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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 Betreff des Beitrags: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 25.08.2013, 18:36 
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Ich bin seit 5 Monaten bei einer Leihbude eingestellt, BZA-DGB Tarifvertrag, EG2 + 1 € und ein paar Zerquetsche Einsatzbezogene Zulage, so dass ich auf genau 10€ die Stunde komme. Bin gelernter Industriekaufmann und arbeite in der Entsorgungsbranche in der Vertragsabrechnung. Zu meinen Aufgaben gehören so Sachen wie z.B. Rechnungskontrolle, Korrekturen, Stornos usw. Bürokrams halt.
So viel einfach mal zu den Rahmenbedingungen...

Jedenfalls gehört unter anderem der geliebte Postdienst dazu. Den muss jeder MA mal machen, egal ob fest angestellt oder Leihkeule. Leihkeulen und Festangestellte werden eigentlich ziemlich gleich behandelt (abgesehen von der Bezahlung, Urlaub usw.)

Letzte Woche sollte ich Postdienst machen. Ich holte 2 fette Postkisten, öffnete Briefe und verteile die dann dementsprechent. Keine große Sache. Aber mir kam ein sehr interessanter Brief in die Hände. Ein Brief von meiner Leihbude. Der Empfänger ist mein Abteilungsleiter persönlich. Auch war ein großer roter Stempel mit "PERSÖNLICH" drauf. Mir war klar, dass das eine Abrechnung ist. Ich wollte unbedingt wissen, was drin steht und was der Betrieb für meine nervenraubende Arbeit verlang, also hab ich ihn geöffnet. Natürlich musste ich mir vorher noch eine Ausrede einfallen lassen, warum ich den geöffnet habe. Ich dachte mir, ein "ups, nicht gesehen" reicht vollkommen aus. Was hat persöliche Post auch sonst darin zu suchen?

Ich öffnete den Brief also und staunte nicht schlecht, als ich las, dass der Entleiher 22 € die Stunde zahlt, wobei ich 10 € die Stunde davon sehe. Bedenke ich den Arbeitgeber-Anteil an SV zahlt die Leihbude höchstens 11 € die Stunde. Also satte 100% Deckungsbeitrag/Gewinn! Selbst wenn ich 1 Tag die Woche blau machen würde, würden die noch ordentlich an mir verdienen!

Mir müsste jemand mal betriebswirtschaftlich erklären, warum es immer noch besser ist, LANGFRISTIG einen Leiharbeiter zu beschäftigen, als den Leiharbeiter nach monatiger Testzeit zu übernehmen? Es gibt Leiharbeiter, die schon 4 Jahre da sind (Alle EG 2). Mir geht das nicht in den Kopf. Wieso lassen sich Unternehmen diese Flexibilität so viel kosten? Ich bekomme nicht mal 1700 € Brutto und die verlangen über 3600 + Märchensteuer... Das geht mal gar nicht in meinen Augen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 25.08.2013, 18:43 
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Also ein Verrechungssatz von 2:1 ist absoluter Standard und sozusagen die Faustformel. Mit 100% Gewinn hat das nichts zu tun, das solltest Du als Fachman eigentlich selber ausrechnen können.
Wenn du 10Euro brutto verdienst, dann erklär mir mal bitte, wie Du auf 1 Euro SV-Anteil für den AG kommst? Was du völlig aus den Augen verlierst: in dem Stundensatz ist auch der Urlaub enthalten, die Feiertage und einige Tage krankheitsbedingte AU. Also wenn schon rechen, dann bitte richtig.

Nichts desto trotz kann man davon als Leih-AG sehr gut leben, wenn man sich ne handvoll Sklaven anschafft. Man schaue sich nur eine x-beliebige Kleinstadt in Deutschland an. 3 Supermärkte, 2 Tankstellen, ein paar kleine Handwerks- und Industriebfirmen, aber 25 oder mehr Leihbuden. :?

Zitat:
Mir müsste jemand mal betriebswirtschaftlich erklären, warum es immer noch besser ist, LANGFRISTIG einen Leiharbeiter zu beschäftigen, als den Leiharbeiter nach monatiger Testzeit zu übernehmen? Es gibt Leiharbeiter, die schon 4 Jahre da sind (Alle EG 2). Mir geht das nicht in den Kopf. Wieso lassen sich Unternehmen diese Flexibilität so viel kosten?


Wieviel verdienen denn die vergleichbaren Festangestellten? Im Übrigen - EG2 geht eigentlich gar nicht bei den Aufgaben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 25.08.2013, 19:00 
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Huhu und Danke.

Du hast Recht. Es wird mehr als 1 Euro sein. Aber Gehaltsabrechnungen und so waren nicht mein Ding und hab da eher gepennt in der Berufsschule (Ist auch schon ein paar Jahre her ). War auch niemals in der Lohnbuchhaltung oder so eingesetzt, auch nicht während der Ausbildung.

Ich weiß, dass EG 2 viel zu wenig ist, aber lass mich versuchen, dir dies zu erklären, wie es dazu zustande kam.

Ich wusste vor dem Vostellungsgespräch, dass nicht nach Qualifikation, sondern nach dem entlohnt werde, was ich mache. Ausbildung spielt also eh keine Rolle. Auch dann nicht, wenn ich mir sicher bin, dass die Leihbude mich ohne diese Ausbildung gar nicht eingestellt hätte.

Ich war arbeitslos. Arbeitslos ist in meinen Augen immer Mist. Es ist schlecht im Lebenslauf und ich bin eh eher ein Mensch, der eine Aufgabe benötigt. Jedenfalls wurde mir gsagt, dass ich für leichte Tätigkeiten eingestellt werde. Also solche Sachen wie Kopieren, Ablage usw... Ich bin auch offiziell nicht als Industriekaufmann, sondern als "kaufm. Angestellter" eingestellt. Leichte Tätigkeiten waren nach dem ersten Tag vorbei. Ein Festangestellter hat gekündigt und ich soll ihn langfristig ersetzen. So wurde ich schnell im Kerngeschäft eingearbeitet.

Würde ich den Mund aufmachen und sagen, dass mir mehr zusteht, weil siehe derzeitige Tätigkeiten usw., würde ich vielleicht eine Kündigung erhalten. Meine Frau erwartet ein Kind und brauche den Job. Und mit viel Glück werde ich dort mal übernommen, wenn ich weiterhin den Job gut mache. Abgesehen davon, bin ich noch in der Probezeit. Ich bin das erste mal als "Leiher" eingestellt. (und hoffentlich nicht mehr lang und das letzte mal)


Edit: Die Festangestellten verdienen ca. 29000 p.a. am Anfang. (Bekommen aber kein WG oder UG)


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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 25.08.2013, 19:29 
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Zitat:
Die Festangestellten verdienen ca. 29000 p.a. am Anfang.


Das hast Du doch Deine Erklärung. Also ist ein LAN günstiger für die Firma. Und das könnte gleichzeitig Dein Problem bezüglich einer Übernahme werden.

Davon ab, Du musst Dich für niemanden und nichts rechtfertigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 25.08.2013, 19:42 
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früherwaralles hat geschrieben:

Das hast Du doch Deine Erklärung. Also ist ein LAN günstiger für die Firma. Und das könnte gleichzeitig Dein Problem bezüglich einer Übernahme werden.

Davon ab, Du musst Dich für niemanden und nichts rechtfertigen.


Bei ca. 3600 € *12= 43.200.

Mein Gehalt Brutto 1700* 12 = 20.400 + Arbeitgeber-Anteil ca. 3.600 + Urlaub + krank? Damit komme ich nie im Leben auf diese o.a. Summe (außer ich bin im Turnus krank). Auch nicht, wenn ich 2.500 Brutto hätte zzgl. AG-Anteil

Als Unternehmer hab ich doch viel mehr davon, wenn ich einen zufriedenen Festangestellten habe, als einen "Leiher" (selbst wenn er genau so teuer ist). Der Festangestellte kann auch viel produktiver sein und identifiziert sich mit seinem AG, ein Leiharbeiter nicht.

edit: Meine Motivation wäre höher, wenn ich einen fairen Lohn hätte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 02.09.2013, 14:53 
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Premutos1982 hat geschrieben:
Bei ca. 3600 € *12= 43.200.
Mein Gehalt Brutto 1700* 12 = 20.400 + Arbeitgeber-Anteil ca. 3.600 + Urlaub + krank? Damit komme ich nie im Leben auf diese o.a. Summe (außer ich bin im Turnus krank). Auch nicht, wenn ich 2.500 Brutto hätte zzgl. AG-Anteil

Ich weiß jetzt nicht, wieso ein Elektrotechniker 'nem Kaufmann Personalkosten erklären muß, aber ich mach es einfach mal.

Eine willkürliche Abrechnung von mir rausgegriffen:
Summe Bretto: 2215,16 EUR
darin enthalten sind die Arbeitnehmeranteile an den SV:
172,63 EUR KV
209,46 EUR RV
31,58 EUR AV
15,52 EUR PV
sowie:
476,50 EUR Löhnsteuer
26,20 EUR Sonderabgabe blühende Landschaften
42,88 EUR Zehnt (Kirchensteuer)
Macht Nutto: 1240,39 EUR

Ja, die Löhnsteuer ist hoch, ist nämlich Klasse 5. Frauen bekommen ja angeblich ach so wenig Geld, aber meine Frau bekommt dann doch deutlich mehr als ich. Spielt aber für die weitere Betrachtung keine Rolle, da die Steuer mein Privatvergnügen ist.

Rechnen wir nun zurück zum "richtigen" Brutto:
Mein Brutto: 2215,16 EUR
Alle o.g. SV nochmals als AG-Anteil oben drauf:
172,63 EUR KV
209,46 EUR RV
31,58 EUR AV
15,52 EUR PV
Summe Gesamtkosten: 2644,35 EUR
Das ist jetzt nicht mehr centgenau, weil die KV nicht paritätisch geteilt wird, dafür zahlt der Arbeitgeber aber noch allein die UV, paßt also schon ganz gut.
(Besonders die mehr als 340 EUR für die gesetzliche Krankenkasse sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, dafür kriegt man in der Privaten schon Einzelzimmer mit tägl. Blowjob von der blonden Schwester, in der gesetzlichen Kasse aber nicht einmal mehr eine Brille Modell "Karla Kolummna" bzw. "Puck die Stubenfliege").

Diese Gesamtsumme teilen wir nun durch die geleisteten Stunden: 2644,35 EUR/175,43 = 15,07 EUR/h, nur an Lohnkosten.

Bis hierher ist die Berechnung für Leihbude und einen richtigen Arbeitgeber identisch, aber danach unterscheidet sie sich extrem!

Ein normaler Arbeitgeber rechnet jetzt so:
365 Tage im Jahr - 104 Samstage und Sonntage = 261 Werktage
- 30 Urlaubstage - ~11 Feiertage/Kranktage = 220 Arbeitstage

Die Werktage sind die Zeit, für die uns der AG bezahlt, die Arbeitstage die Zeit, in der wir tatsächlich für ihn produktiv sind.
Eventuelle Sonderzahlungen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld könnte man jetzt berücksichtigen, indem man ihren Zeitgegenwert den Werktagen zuschlägt, also z.B. 21 Werktage bei einem 13. Gehalt (50% Urlaubs- und 50% Weihnachtsgeld) -> 261 + 21 = 282 Werktage.

Damit kriegen wir einen Faktor: 282/220 = 1,28
Der Arbeitgeber bezahlt also 28% mehr, als er bekommt:
15,07 EUR/h * 1,28 = ~19,30 EUR/h

Damit sind wir aber noch nicht am Ende der Berechnung, denn für 19,30 EUR/h (Entspricht übrigens 12 EUR/h "brutto") stündest Du ja morgens lediglich "nackt" vor der Tür. Du brauchst, bevor Du für ihn produktiv bist, auch noch
- ggf. Arbeitskleidung
- Sozialräume
- Werkzeug (Im Büro halt einen PC, Schreibtisch, ... und im Handwerk eben Firmenwagen, Maschinen, Werkzeug, ...)
- Jemanden, der Dich abrechnet
- Alle x Angestellten ein freigestelltes Betriebsratsmitglied
- usw. usf.
All das fließt ganz oder anteilig, je nach Posten, mit in die Kosten ein.
Für normale Firmen ist daher die Kalkulation 2:1 durchaus realistisch, also 24 EUR/h wenn Du 12 EUR/h bekommst, auf 1,6:1 kommt man nämlich allein schon durch AG-Anteile und bezahlte Freizeit.

Leihbuden rechnen das ganz anders.
Es bleibt bei 15,07 EUR/h echten Lohnkosten pro Stunde, aber der Faktor für das Verhältnis produktiver Zeiten zu den bezahlten Zeiten wird anders berechnet:
365 Tage im Jahr - 104 Samstage und Sonntage = 261 Werktage
- 24 Tage Kündigungsfristenausfallreserve (Die umgedeuteten Urlaubstage) - ~8 Feiertage = 229 Arbeitstage
(24 Tage sind die anteiligen Urlaubstage für die Maximalbeschäftigungsdauer von 6 Monaten, für zwei Mitarbeiter zusammengerechnet. Krank darf man als LAN eh nicht werden.)

Damit sind wir gerade mal bei einem Faktor von 1,14 für die "Überzahlung", rechnen wir großzügig mit 1,15 als Faktor, weil es immer mal wieder versehentlich Mitarbeiter bis zum Weihnachtsgeld o.ä. schaffen. Die Leihbude zahlt also effektiv nicht 30% mehr als sie bekommt, sondern nur 15%.

Die Leihbude kommt also auf einen Gesamtfaktor von 1,44 für das Verhältnis von Lohnkosten (Inkl. AG-Anteile und Freizeit) zum Brutto.

Im Prinzip kommen jetzt die sonstigen Kosten genauso hinzu wie bei einem Normalarbeitgeber, aber ich habe noch keine Leihbude mit z.B. Dusche gesehen, Firmenwagen dürfte auch eher die Ausnahme sein, Arbeitsbekleidung und Werkzeug beschränkt sich auf das Notwendigste, den Rest wälzt man auf den LAN oder den Entleiher ab.

Unterm Strich ist alles, was über den Faktor 1,6 hinausgeht dann der Gewinn der Leihbude ...

Jetzt zurück zum früheren Normalarbeitgeber, der nun lieber entleiht:
Er kriegt den LAN zum selben Kurs wie einen eigenen Mitarbeiter, da ihm die Leihbude in etwa den Faktor 2:1 vom Brutto des LAN in Rechnung stellen wird.
Dafür entfällt aber das Risiko, den Mitarbeiter irgendwann einmal abfinden zu müssen, die Abrechnung als Material (X Stunden * EK/h = Zahlungssumme statt aufwendige Abrechnung mit den SV, etc. pp., Hantier mit Lohnsteuerkarten) ist auch flotter erledigt, der Betriebsrat vergrößert sich nicht, ...
Oben drauf kommt nur der Teil der versteckten Nebenkosten, der auch für diesen Fremdmitarbeiter anfällt (Schreibtisch, PC, ...), wieder ab geht aber, wenn der eigene Mitarbeiter mehr bekäme oder gar mehr bekommen müßte als ein LAN (Ich habe ja mit identischem Stundenlohn gerechnet), dann ist der LAN wieder billiger...


Premutos1982 hat geschrieben:
Als Unternehmer hab ich doch viel mehr davon, wenn ich einen zufriedenen Festangestellten habe, als einen "Leiher" (selbst wenn er genau so teuer ist). Der Festangestellte kann auch viel produktiver sein und identifiziert sich mit seinem AG, ein Leiharbeiter nicht.
edit: Meine Motivation wäre höher, wenn ich einen fairen Lohn hätte.

Sollte man meinen, aber wenn man ehrlich ist, ist es in der Praxis leider oft nicht so.

Schau Dir den öffentlichen Dienst an:
Je sonniger der Platz, desto weniger tun viele Leute. Nicht alle, aber doch genug, daß ich die Arbeitgeber manchmal verstehen kann, wenn sie lieber einen unmotiviert zur Arbeit geprügelten LAN nehmen als einen Festangestellten, der ständig Urlaub auf gelben Schein nimmt und somit gar nicht kommt.

Jetzt werden vielleicht einige aufschreiben und widersprechen, aber ich sehe es bei der Dienstplanung meiner Frau regelmäßig:
  • Spontan 5 Minuten vor Dienstantritt krank melden aber abends Bilder vom Saufgelage auf Facebook posten.
  • Exakt so dauerkrank, daß man die jeweils 1,5 Jahre 100%iger Lohnfortzahlung im Krankheitsfall immer neu mitnimmt. Heißt: 1,5 Jahre krank, gut 8 Wochen Urlaub nachholen, 1 Monat arbeiten, 1,5 Jahre krank, ... fit ins Alter, denn Arbeit adelt, aber Faulheit stärkt die Glieder ...
  • Bei den Frauen korreliert die Familienplanung immer auf wundersame Weise mit Beförderungen.

Und in der Verwaltung gibt es Mitarbeiter, die kennen keinen einzigen Kollegen, weil sie noch nie bei der Arbeit waren.
Grund: Auch "kranke" Mit"arbeiter" belegen eine Stelle, zählen also im Stellenschlüssel. Häufen sich in der einen Dienststelle derlei faule Schweine, muß man sie formal versetzen, damit sie durch irgendeinen wenigstens gelegentlich anwesenden Mitarbeiter ersetzt werden können.

Das ist auch kein Phänomen allein des ÖD. Auch in der freien Wirtschaft mußte ich schon Festangestellten zuhören, die stupide aus dem Fenster glotzend gejammert haben, wie schlecht sie es doch haben. Ja, furchtbar. Entspanntes Arbeiten, Gleitzeit, sicherer Arbeitsplatz, mein Brutto als Netto, mir kommen die Tränen.

Ja, es gibt viele Ausbeuter unter den AG. Es dürften aber auch nicht wenige sein, denen durch solche Gestalten einfach die Lust am Einstellen vergangen ist.

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„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. [...]” (Napoleon)


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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 06.09.2013, 13:48 
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Unglück hat geschrieben:
Wie kann man die Samstage abziehen und sagen es seien Werktage :?:

Wie kann man ein Fullquote verzapfen und nichts wirklich gelesen habe?

Zeig mir die Passage, wo ich das getan habe ... also Samstage als Werktage gezählt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 06.09.2013, 13:58 
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Unglück hat geschrieben:
Schimmelreiter hat geschrieben:
Unglück hat geschrieben:
Wie kann man die Samstage abziehen und sagen es seien Werktage :?:

Wie kann man ein Fullquote verzapfen und nichts wirklich gelesen habe?

Zeig mir die Passage, wo ich das getan habe ... also Samstage als Werktage gezählt.

"365 Tage im Jahr - 104 Samstage und Sonntage = 261 Werktage"

Minus Samstage und Sonntage gibt Werktage. Blödsinn.
Vom kompletten Rest ganz zu schweigen.

Da kannst Du sicherlich auch begründen ...

Ach ne, kannst Du ja nie.

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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 06.09.2013, 14:50 
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Unglück hat geschrieben:
Schimmelreiter hat geschrieben:
Ach ne, kannst Du ja nie.
Klar, ihr kapiert es nur nie. :mrgreen:

Deine Sonderschuldialektik ist für Menschen, die sich selber die Schnürsenkel binden können, eben sehr schwer nachzuvollziehen.

Unglück hat geschrieben:
Das hier zum Beispiel wieder:
"Unterm Strich ist alles, was über den Faktor 1,6 hinausgeht dann der Gewinn der Leihbude ..."

Also auch mal wieder ausgewichen ...

Resümieren wir mal:

Deine erste Behauptung war, ich zitiere:
Forums-Troll hat geschrieben:
Wie kann man die Samstage abziehen und sagen es seien Werktage :?:


Daraufhin wollte ich wissen, wo ich diese Behauptung aufgestellt habe, woraufhin Du mich wie folgt zitierst:
Schimmelreiter hat geschrieben:
365 Tage im Jahr - 104 Samstage und Sonntage = 261 Werktage"


Dabei hast Du offensichtlich, Kraft Deiner Sonderschüler-Auffassungsgabe leider verspätet, festgestellt, daß Du Dich soeben selbst widerlegt hast.
Zur Einsicht nicht fähig umgehst Du nun das Problem, indem Du ein bißchen irrelevantes Geschwätz beifügst, bevor Du, vollkommen ohne Nachweis, die Behauptung aufstellst, das sei alles Schwachsinn, wobei Dir dummerweise entgeht, daß Du Dir für dieses Ausweichmanöver selber widersprechen mußt:
Forums-Troll hat geschrieben:
Minus Samstage und Sonntage gibt Werktage. Blödsinn.

In Deinem Ursprungsposting war es noch Blödsinn, die Samstage als Werktage zu zählen, jetzt ist es - nur Minuten später! - Blödsinn, sie davon abzuziehen ...

Um nicht in Verlegenheit zu kommen, stichhaltige Beweise anführen zu müssen, ersetzt Du diese durch eine starke Behauptung:
Forums-Troll hat geschrieben:
Vom kompletten Rest ganz zu schweigen.


Sauber argumentiert.

Forums-Troll hat geschrieben:
Mit dem Argument sie hätten ja keine Duschen oder Firmenwägen... Was für ein Schwachsinn. :mrgreen: Als hätten die Niederlassungen oder Hauptverwaltungen keine sanitären Einrichtungen.

Aha. Also offensichtlich bist Du nicht einmal mehr zu haltlosem Blabla in Bezug auf die Berechnung der Arbeitszeiten fähig und muß schon wieder ausweichen.
Zu anständigem Sophismus nicht in der Lage, greifst Du aber definitiv zu tief in die Mottenkiste der blöden Tricks.

  • In der Niederlassung oder der Hauptverwaltung arbeiten eben keine LAN, sondern interne Mitarbeiter. Und wie ich schon so richtig schrieb (Du hast es ja soeben bestätigt), benötigen Arbeitgeber für ihre Normalbeschäftigten Sozialräume, Arbeitsplatzausstattung, etc. pp.
  • Und jetzt zeigst Du mir die Kantinen, Duschen, etc. pp., die Randstad Deutschland in den Niederlassungen für seine 63.000 Mitarbeiter eingerichtet hat.
    Richtig, die gibt es nicht. Die stehen nämlich bei Audi, VW, Ford, Weißderkuckuckwo und müssen auch dort saubergehalten werden.

Forums-Troll hat geschrieben:
Das gehört mal eher an Stammtisch.

Absolut richtig erkannt, aber da wirst Du leider noch eine ganze Zeit alleine rumsitzen müssen.
Ich habe echt keine Zeit, Dich dort zu besuchen und zu einem ganzen Teil bist Du es ja auch selber schuld, wenn sich nicht einmal mehr dort jemand mit Dir unterhalten will.

Vielleicht nutzt Du ja die Zeit besser dafür, den Hauptschulabschluß nachzuholen, bevor Du Dich mit Menschen auf Niveau 6 des DQR mißt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 06.09.2013, 15:07 
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Unglück hat geschrieben:
Schimmelreiter hat geschrieben:
Vielleicht nutzt Du ja die Zeit besser dafür, den Hauptschulabschluß nachzuholen, bevor Du Dich mit Menschen auf Niveau 6 des DQR mißt?

Achja. Gott sei Dank steh ich mit zwei Fachschul-, einem Bachelor- und zwei Masterabschlüssen auf 7. Weit über deiner kleinen Meisterurkunde an der Wand :mrgreen:

Mit Deiner Rechtschreibung dürftest Du in dem ach so tollen Süddeutschland nicht einmal Abitur haben.

Aber daran sieht man mal wieder, wieviel Propaganda in solchen Aussagen steckt.

Du hast übrigens falsch geraten:
Weder hängt irgendwas an der Wand, noch ist es eine Meisterurkunde, die ich habe. Die würde ich von der Handwerkskammer Aachen auch nicht einmal geschenkt haben wollen, denn die kriegt eben jeder geschenkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Interessante Erfahrung
BeitragVerfasst: 06.09.2013, 15:21 
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Unglück hat geschrieben:
So. Dann fahr ich mal nach Hause. Frau und Kinder warten schon. Wenn die durch sind werd ich mich bei ner Kubanischen selbst feiern. Wie es sich gehört. Nach einer harten Arbeitswoche.

Bis dann Mädels.

Ah, Einschluß.
Na dann, viel Spaß noch in der Lala und gute Besserung!

PS: Die Verbreitung von Nikotinabhängigkeit ist reziprok zum Bildungsstand ...

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