ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

Ein Forum der IG Metall
Aktuelle Zeit: 24.01.2020, 11:42

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 52 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 07.02.2012, 22:56 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
so, nachdem mich der Laden nun ohne Angaben von Gründen aber mit Zustimmung des Betriebsrates gekündigt hat, werde ich nun mal das letzte Jahr hier niederschreiben:

Mitte Januar 2011: Anruf vom RS MA, nennen wir ihn T.

T. hatte mir Mitte des Jahres 2010 eine Einstellungszusage ausgestellt wenn diverse Vorraussetzungen (Schweißerpässe) erfüllt sind. Er wollte mich bei dem Motorradhersteller mit dem blauen Propeller unterbringen.
Damit zur AFA, Fördermittel bekommen, Pässe gemacht, gemeldet dass alles erfüllt ist.... nix passiert.
stetige Ausrede: ich hab nächste Woche dort Termin usw.... von Woche zu Woche
Mittlerweile hatte ich über eine andere Leihbude einen Job bei eime Zulieferer o.g. Propellerbude angenommen. Arbeit war okay, nur die Randbedingungen eher nicht.
Mitte Januar dann endlich Anruf von T. er habe was (anderes). Mitte Februar war dann kurz vorstellen beim Kunden mitsamt Arbeitsprobe. Zufriedenstellend :)
Bedingungen ausgehandelt, die waren dann EG4 zzgl. Zulage um auf 10,-/Std. zu kommen zzgl. 6,- VMA und 6,10 Fahrgeld. Sogar die 38 Stunden Woche wie beim Kunden wurde arbeitsvertraglich geregelt, somit 165 und nochwas Monatsstunden

Erstmal kam noch das Gejammer dass der Kunde 2 Wochen weniger bezahlt weil Einarbeitung. Mein Problem? nö! entweder oder. man nahm entweder ;)
Dann hab ich noch (mündlich) meinen geplanten Urlaub für Juni/Juli gefestigt und noch gejammert dass mir Urlaubsgeld flöten geht wenn ich jetzt wechsel *hehe*


Zuletzt geändert von ib am 09.02.2012, 08:25, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 08.02.2012, 07:21 
Offline

Registriert: 10.06.2009, 23:42
Beiträge: 662
Wohnort: Oldenburg
Hallo

also wenn du als gelernter Schweisser mit entsprechenden Scheinen für unter 10 Euro anfängst dann bitte
und mit zulagen und Fahrtgeld dann 10 Euro bekommst hast du dich richtig nach deren Regeln besacheissen lassen
da kannste lieber aufm Bau als BAuhelfer arbeiten und hast mehr davon.

Also das
Fahrtgeld gibt es eh immer und ich sage immer zusätzlich
also ich hoffe das FAhrtgeld iist Deckend nicht das du da zusetzt

Gruß Uwe


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 08.02.2012, 09:33 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
so wie es war war es von mir gefordert. die MA dort in der Bude hatten auch nicht mehr.
Unterm Strich hats gereicht und die Arbeit war okay, das Umfeld stimmte :)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 08.02.2012, 18:14 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
der dortige Meister sagte mir auf Nachfrage nach der Arbeitsprobe dass man über ZAF geht um MA zu suchen. Zum damaligen Zeitpunkt wusste keiner ob der Kollege dessen AP ich besetzte jemals wieder kommt da er einen schweren Unfall hatte.
Der Rest war aber auch wischiwaschi denn dort gabs LAN von Adecco die nicht nur Ersatz an einem AP waren und schon über 4 Jahre da waren. Liegt aber an dem Chef des Ladens, wenn der was von Krise liest ist sofort Einstellungsstop.

Aber hier solls ja um RS gehen, mit denen ich, so lange ich dort im Einsatz war, zufrieden war.

RS hatte auch keine Kosten vorab mit mir. Ich hatte eigene Schutzkleidung, hatte alle Pässe. Hab also quasi ab dem ersten Geld für RS Geld verdient.
Der avisierte Urlaub wurde genehmigt, sogar eine Sonderzahlung als Urlaubsgeldersatz bekam ich auf Nachfrage. Die Abrechnung stimmte meist, kleinere Sachen wurden nach Anruf oder Mail umgehend (!!!) nachgezahlt und mit der nächsten Abrechnung korrigiert. Kurz, es passte.
Bis es irgendwann Schwierigkeiten mit dem Materialnachschub gab. eine Zuschnittmaschine im Haus, deren Ersatz schon bestellt war gab endgültig auf.
Kurz vor Ablauf eines halben Jahres kam der Meister und sagte mir dass er bei RS angerufen habe und mich zum Monatsende abbestellt hat.

Nun gut, Sachen gepackt, Spind geräumt, bei RS gemeldet.
Bleiben sie erreichbar, das reicht, sie müssen sich nicht jeden Tag melden, sagte T.

Eine Woche später: Anruf von T.:

gehen sie doch bitte mal zum Arbeitsamt und melden sich arbeitssuchend, wir möchten dass die 2 abgelaufenen Schweißzertifikate und noch ein drittes dazu vom Amt bezahlen lassen.

Also zum Amt um mich arbeitssuchend zu melden. zuerst wurde ich stutzig dass die Tante am Empfang wusste dass ich bei RS beschäftigt bin. Nur woher sollte sie das wissen??? Ich bin übergangslos von einer anderen ZAF zu RS gewechselt. Der Besuch am Platz brachte dann ans Licht dass ich als ich schon mal alo war ein Stellenangebot von RS über die Agentur bekommen habe und in der Akte steht dass ich (angeblich) auf Grund dessen eingestellt worden bin. Wahnsinn, oder? Denn das ist falsch, denn T. von RS kannte ich noch aus der Zeit als ich bei Siemens war und RS dort OSM machte.

Naja beim Amt alles erklärt usw. T. von RS Bescheid gegeben und dann haben die über ihren zuständigen MA von der AfA und meinem Kundenbetreuer den Bildungsgutschein (Wert: 1500,- ) ausgeheckt. Die Pässe die ein Jahr vorher abgelaufen waren gingen auch über Bildungsgutschein, damals hatte ich eine Einstellungszusage von RS.
Also bin ich zum zertifizierten Ausbildungsbetrieb und nach einer Woche Vollzug gemeldet.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 14.02.2012, 19:15 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
danach war wieder eine Woche Ruhe... dann der Anruf: Ein Laden der sich Kunstschmiede und Metallbaubetrieb nannte sucht einen Schlosser der "auch mal was heften kann". Eine Woche sollte der Auftrag dauern.

Die Frage nach Zulagen, VMA oder Fahrgeld wurden alle verneint "das gibt der Auftrag nicht her" (ein Satz der bald Standard sein wird)

also am ersten Tag hin, ich sollte 10 Min. früher da sein, der Ansprechpartner war es nicht *lol* nunja was machte ich dort? in erster Linie schweißen, am zweiten Tag war ein RS MA der zuständigen NL vor Ort um sich ein Bild zu machen.
T. fragte zwischendurch nach was ich denn so für Tätigkeiten ausführe, ich erstattete ihm bericht, auch dass man mir sagte dass es länger gehen solle.
Wenn man die Homepage des Betriebes sieht und die bedingungen vor Ort fragt man sich ob es nicht zweierlei Firmen sind? Auf der einen Seite rühmt man sich mit Kunstschmiede und hat sich auf das Brünieren von CU Blech spezialisiert (was übrigens sehr gesundheitsgefährdend ist) auf der anderen Seite wurden dort vor 10 Jahre alle Besen entsorgt. Überall Dreck vom Schleifen und geschliffen wird dort sehr viel.
In einer Halle, etwa so groß wie ein halbes Fussballfeld wird geschmiedet, geschweißt, geschliffen, kurz alles gemacht. einziger Abzug ist das Tor wenn es mal offen steht. Hab natürlich T. vom RS diese Zustände mitgeteilt, passiert ist nichts.

Da RS allerdings wusste dass ich nicht gem. Auftrag eingesetzt wurde sondern mehr mache, wollten sie zur Verlängerung natürlich den Kurs beim Kunden erhöhen, meinen natürlich auch.
Meine zwischenzeitlichen Nachfragen nach Zulagen, VMA, Fahrgeld wurden immer wieder mit "wir sind dran" beantwortet.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 14.02.2012, 19:54 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
T. rief mich dann am letzten tag vor der verlängerung an dass der AG keinen Cent mehr bezahlt und ich doch weiterhin berichten soll als was ich denn eingesetzt bin.
Am Montag kam der Vorarbeiter dann zu mir und meinte: wenn du nicht schweißen willst musst du eben schleifen. Schleifen bedeutet ein Schliffbild auf Edelstahl aufzubringen. und das den Ganzen Tag. Hab mir erstmal Ohropax, Maske und Brille geben lassen. Nebenbei fragte ich nach dem Grund etc. und mir wurde gesagt ich hätte mich bei RS beschwert dass ich schweißen soll. So kann man das natürlich auch umdrehen.
Nachdem ich den ganzen Tag geschliffen hatte, die Maske hielt den Edelstahlstaub nicht wirklich 100% ab erdsuchte mich dann abends der Tinitus der dann bis zum nächsten Morgen anhielt.
Also Früh um 06:00 Mail an RS und später Arzt bzw. Ärzte besucht. Rest der Woche AU. Der Auftrag war dann erledigt. ich hatte auch keine Sehnsucht nach der Drecksbude!

Freitag kam dann der nächste Auftrag, ich sollte gleich Montag abend Nachtschicht schieben, diesmal in einem EKZ, wo erst nach 20:00 gearbeitet werden kann wenn die Kundschaft weg ist. und dann auch bis 06:00 also 10 Stunden. Alles mündlich, schriftlich kam nur der Arbeitsort und der AP vor Ort nach. Die Frage nach einem Einsatzauftrag blieb unbeantwortet
Die Antwort auf die Frage nach Zulagen, VMA, Fahrgeld könnt ihr euch ja denken. einzig Nachtzuschlag soll es geben. Das nochmalige Nachhaken brachte dann eine Zulage von 0,94€ und VMA zu Tage, allerdings immer noch kein Fahrgeld, obwohl es gut 30 km waren. dies geht über ihre arbeitsvertraglichen konditionen hinaus.
Meine Androhung den Auftrag nicht anzutreten wurde der Drohung "von arbeitsrechtlichen Konsequenzen" beantwortet. Also hingefahren, die Kollegen waren ganz nett und mit der Arbeit zufrieden. Ums schleifen hab ich einen Bogen gemacht, der letzte Pfiff hing noch im Ohr.
Mittwoch kam dann eine Mail dass der Auftraggeber mit meiner Arbeit sehr zufrieden ist... Hab ich mir gleich ausgedruckt und ins Klo gehangen *lach*

In dieser Woche kam auch die Abrechnung des Vormonats und was sah ich? der ganze Monat bis auf die Arbeitstage wurde mit Freizeitausgleich abgerechnet, die paar Stunden die ich Guthaben hatte waren nun zu einigen Minusstunden geworden.

zeitgleich kam per email:
in ihrer letzten abrechnung ist ein fehler aufgetreten. versehentlich wurden sie während ihres lehrganges mit freizeitausgleich abgerechnet. hier muss eine andere lohnart angewendet werden. die korrektur erfolgt mit der nächsten abrechnung.
nach einsatzende müssen wir uns zum thema „ umgang mit dem freizeitkonto“ verständigen.

meine passende Antwort:
Bzgl. Abrechnung ist der ganze Monat und auch der Monat September falsch. Eine Mail meinerseits an Herrn H. blieb unbeantwortet. Im Freizeitausgleich befinde ich mich wenn ich selbigen beantrage, das ist hier nicht der Fall.
wurde dann so beantwortet:
ich bitte sie zum thema freizeitausgleich am xx.11.2011 um xx:30 uhr zu einem gespräch in der niederlassung s. zu erscheinen.
da wollte ich doch gleich mal ein Zeichen setzten:
da ich mich auch gern auf Gespräche vorbereite möchte ich gern wissen was es denn da zu besprechen gibt? AÜG, BZA etc. sind in dieser Frage eindeutig. Sollte das Gespräch das Ziel haben dass ich einen Freizeitschein für die Nichteinsatzzeit unterschreibe muss ich sie schon heute enttäuschen.
und dann kam:
es geht um die gestaltung der arbeitstage zwischen den schweißer- bzw. facharbeitereinsätzen.
hatte ich von was anderem geredet?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 14.02.2012, 20:22 
Offline

Registriert: 10.06.2009, 23:42
Beiträge: 662
Wohnort: Oldenburg
Hallo

wenn du ohne Fahrtgeld irgendwo hinfährts bist du selber schuld

das haben die dir zu ahlen

meine Aussage ohne Geld fahre ich keinen Meter irgendwo hin

komischerweise wurde dann immer gezahlt.

Wegen der Mangelnden Absaugung der Schweissgase rufe mal die Berufsgenossenschaft an

ich hoffe es gab die sonstige Schutzausrüstung


Gruß Uwe


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 15.02.2012, 09:25 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
Moin,
Botanicman2000 hat geschrieben:
wenn du ohne Fahrtgeld irgendwo hinfährts bist du selber schuld

das Thema hatten wir doch schon mehrfach. Der Weg zur NL ist des AN's Sache und da die NL von mir 20km weg ist sind 20km immer meine Sache. Das ist arbeitsvertraglich wasserdicht.

Edit: hier hatte ich dann die Differenz NL-Einsatzort noch nachgefordert und es wurde bezahlt.
Zitat:
das haben die dir zu zahlen

ja was drüber ist das ist zu bezahlen. ansonsten gibt es keinen Anspruch und keine gesetzliche Grundlage, leider :(
Zitat:
meine Aussage ohne Geld fahre ich keinen Meter irgendwo hin

brachte die Aussage ein das es arbeitsrechtliche Konsequenzen haben wird.

Zitat:
ich hoffe es gab die sonstige Schutzausrüstung

grundsätzlich ja, dazu demnächst mehr ;)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 20.02.2012, 21:31 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
Dann kam zeitnah das Gespräch in der NL

Ausser T. war noch H. mit anwesend. Beide wollte mir nun einreden dass ich zukünftig nur noch die Jobs bekomme die meiner Quali entsprechen (also quasi als was ich angestellt bin *g*), deshalb gabs die letzten Tage und Wochen wenig Einsätze. Im Gegenzug solle ich doch für die freie Zeit rückwirkend Freizeit nehmen. Wenn ich das nicht wolle "bekommen sie jeden Auftrag"
Das sollte ich dann auch jetzt gleich entscheiden.
So sind sie unsere Disponenten, nicht sagen um was es geht und dann gleich eine Entscheidung haben wollen. Meine Argumentation dass doch die Auftragslage nicht mein Problem sei wurde ignoriert und nochmals auf die Entscheidung gedrungen. Ich bat mir Bedenkzeit aus, aber eigentlich war meine Entscheidung gefallen.
T. verabschiedete sich auch noch in den Urlaub und verwies auf H. der dann für mich der Ansprechpartner sein soll. Was dass noch für ein "Spass" wird ahnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht...

Am Freitag dann der Anruf dass ich am Mo+Die einen Einsatz am Rande der Stadt habe als.... Helfer. Konkret brauchte ein Monteur welcher Pfandautomaten aufstellt einen Helfer. Dazu ein fünfzeiler mit Ort AP telefonnummer und "bitte mit arbeitskleidung und sicherheitsschuhen erscheinen" per email. Zur erinnerung: bisher nutzte ich meine eigenen Sachen.
Rückfrage nach Umkleidemöglichkeiten, VMA etc.
Antwort vom NL-Leiter S: "Ein ausgewiesene Umzugsmöglichkeit gibt es damit nicht. VMA oder Fahrgeld gibt im Kerngebiet Berlins nicht.
Nebenbei kam ein Schreiben vom Disponent, der ja nun im Urlaub ist, dass meine vertragliche Arbeitszeit nun 35 Std. sein sollen.
Dem NL-Leiter antwortete ich:
das half mir gar nicht weiter. Mir geht es um die Firmenadresse, die ich auf dem Arbeitszeitnachweis eintrage. Und um die vs. Arbeitszeit da ich auch gern meine Verpflichtungen und meine Zeit nach Feierabend plane.
Herr T. sprach von Hilfsarbeiten, sie von Handwerklicher Montage, was nun? Das ist auch bereits der dritte Auftrag den ich "auf Zuruf" und ohne schriftliche Einsatzdaten, wie Qualifikation/Tätigkeit, Tätigkeits- und Arbeitsplatzbeschreibung sowie voraussichtliche Arbeitszeit beim Kunden, ausführe. Vielleicht können sie das per Emailanhang nachreichen.

Und zum Dritten erreichte mich gestern mit der Post das Schreiben im Anhang. Mich verwundert zum Einen dass Herr T. bei keinem der Telefonate der letzten Woche den Inhalt ansprach und zum anderen gab und gibt es keine Vereinbarung zur Reduzierung der vertraglichen Arbeitszeit. Wie sie in meinen letzten Einsätzen sehen ist dieses auch gar nicht nötig da hier die tägliche Arbeitszeit bei 8-10 Stunden lag. Ich fordere sie deshalb auf die Abrechnung November gem. Arbeitsvertrag vorzunehmen.

die Antwort:
Ich erwarte sie morgen xx.11.2011 zu 8.00 Uhr zu einem Personalgespräch in der Niederlassung.
aber da bin ich zum Einsatz *g*
dann kam noch ne Mail hinterher wo ihm das einfiel und man meldet sich :)

Edit: mittlerweile hatte ich auch die Reklamationen der letzten beiden Monate abgeschickt. (FZA bein Nichteinsatz)

Also Montag zum Einsatz hin, netter Typ, der eigentlich keinen Helfer braucht, sein Chef sei aber anderer Meinung. Er fragte was ich beruflich mache, denn er hatte schon Studenten die noch nie Werkzeug in der Hand hatten. *lol*
Nur blöd wenn das Auto durch den Dreck der dabei entsteht auch was davon hat. Der Kollege hatte seinen Dienstbulli, da ist die Anzugsordnung egal.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 29.02.2012, 19:58 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
dann meldete sich H. 2 Tage später mittag kurz vor 12, ich solle um 15:00 in der NL zum Personalgespräch antreten, da war mein Auto grade auf der Bühne. "Sie können ja mit der Bahn kommen!" und wer macht am Auto weiter? Ausserdem wünschte ich eine Einladung mit den Themen und den Teilnehmern des Gespräches. "Ich erwarte sie 15Uhr" sagte H. noch und legte auf.

ein Woche später war es dann soweit. Anwesend war H. der NL Leiter S. sowie der 40 Minuten zu spät kommende Kollege vom BR. Das Gepräch ging geschlagene 4 Stunden, man wolle partout dass ich FZA nehme, dazu gäbe es ja auch eine BV... usw. das übliche Geschacher zu solchen Terminen. nebenbei wurde noch die Arbeitszeitänderung auf den alten Stand wieder hergestellt, angeblich stand S. neben T. als er mir das am telefon gesagt hätte. Die Lügen ohne mit der Wimper zu zucken.
Auf die Frage was "wir" denn jetzt machen, sagte ich ihm: "sie organisieren Aufträge gem. AV und ich geh dahin!" ich will doch nur meinen AV erfüllen ;)
Dann noch der Kollege Herr T. vom BR, der machte doch zwischendurch mal darauf aufmerksam wo mich der AG angeblich so überall hinschicken könne, ich war mir da nicht sicher ob es hier 2 gegen 2 oder ich gegen 3 geht.
es wurde vereinbart:
FZA wird im Vorfeld besprochen
am letzten Tag FZA melde ich mich gg. 12:00
die Zahlung von Fahrgeld und VMA wird unaufgefordert vor jedem Einsatz geprüft.
Freitag hatte ich dann Urlaub weil ich was dringendes vorhatte, dass musste ich nicht sagen, hab ich aber bei Urlaubsschein unterschreiben erwähnt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 05.03.2012, 22:38 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
liest hier noch jemand mit?

Freitag hatte ich wie gesagt Urlaub und war weg. Mein Handy signalisierte mir am späten Freitag Abend dass der Arbeitgeber um 15:30 angerufen hat.
Sonntag spät abends war ich wieder heim, mir gings schlecht, so dass ich mich entschloß Montag zum Doc. zu gehen. Montag 7:30 aufgestanden. Mails geholt, email vom AG mit Auftrag dran: Verbringen von Material (Gipskartonplatten etc.) Nun ja dass ist knapp neben meiner Qualifikation. Und dann wars auch schon nach 8:00, ich rief RS um mich AU zu melden. H. war am telefon und wollte gar nicht hören was ich zu erzählen habe. Ob ich denn nun mich auf den Weg zum Auftrag mache, wollte er wissen. Ich verneinte, sagte ihm dass ich zum Arzt gehen werde und fragte noch nebenbei was der Auftrag mit meiner Quali bzw. Berufsbild zu tun habe? Das interessiere nicht, war die Antwort, es gäbe eine Vereinbarung (siehe oben). "Fahren sie nun hin oder nicht?" fragte er wieder, ich: "nein ich gehe zum Arzt!" worauf dann mit "Sie hören von mir!" und Auflegen das Gespräch endete. Später rief ich dann den NL Leiter S. an um ihm mein Missfallen über das Telefonat mit H. auszudrücken. "Herr ***** sie gehen mir auf den Sack!" war dann seine Antwort. Auch er legte auf, scheint bei RS die Methode zur einseitigen Beendigung von Gesprächen zu sein.
Am Tag danach lagen 3 (drei!!!) Abmahnungen im Briefkasten
1. nicht erreichbar (im Urlaub)
2. Einsatzverweigerung
3. zu späte Krankmeldung, lt. AV muss das bis 9:00 erfolgen
Am Tag danach schrieb dann noch die Krankenkasse: Sehr gehhrter Herr **** ihre Gesundheit ist uns wichtig, deshalb ... bitten wir sie ... zum medinischen Dienst der Krankenkasse.
Mein Anruf dort stellte klar wer der Urheber war, die Kollegein am Telefon meinte nur "die haben es aber eilig...."


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 06.03.2012, 07:03 
Offline

Registriert: 10.06.2009, 23:42
Beiträge: 662
Wohnort: Oldenburg
Hallo

alle 3 Abmahnungen sind hinfällig
erstens musts du im Urlaub nicht erreichbar sein für die Firma da du dich ja Erholen sollst
Arbeitsverweigerung kommt gar nicht zu tragen da du dich ja morgens Krank gemeldet hast
und das mit der verspäteten Lrankmeldung ist eine Farce da du ja morgens angerufen hast und gar nicht wissen kannst wa sder Arzt sagt

also alles Schriftlich widersprechen und Abmahnungen entfernen lassen

Ich hoffe der Termin zum MD ist während deiner Arbeitszeit
Gruß Uwe


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 06.03.2012, 08:10 
Offline

Registriert: 10.02.2008, 13:02
Beiträge: 423
Wohnort: Kreis Bayreuth
Ist nicht nur am Stadtrand so, das ist die Regel.

_________________
Lerne die Regeln gut, damit Du sie richtig brechen kannst. Dalai Lama


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 06.03.2012, 12:40 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
Das Ganze war Mitte Dezember ;) den Abmahnungen wurde umgehend widersprochen und Gegendarstellungen abgegeben. Erwartungsgemäß kam keinerlei Reaktion.

Der Termin beim MDK war am letzten Krankheitstag, war dann also hinfällig. Arbeitsvertraglich richtig meldete ich mich am letzten Krankheitstag (Freitag) um 12:00 um zu fragen was denn Monatg und Dienstag zu tun wäre, ab Mittwoch bis Jahresende war Urlaub.
Ich solle 15:00 nochmal anrufen war die erste Aussage, gesagt, getan. Vertretungsdisponent H. war am Telefon und sagte er habe nix, "wir machen Mo+Die Freizeitausgleich!" ich fragte warum, er begründete das mit der Vereinbarung vom letzten Personalgespräch. Da steht aber drin dass FZA in gegenseitigem Einvernehmen zu nehmen ist."Wir machen das so!" und legte auf. Montag waren dann auch die Freizeitanträge im Briefkasten. Landeten direkt in der Ablage...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 06.03.2012, 17:21 
Offline

Registriert: 10.06.2009, 23:42
Beiträge: 662
Wohnort: Oldenburg
Und wurde der Fza zurückgenommen?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 06.03.2012, 18:16 
Offline

Registriert: 03.03.2011, 19:39
Beiträge: 1006
Zitat:
also alles Schriftlich widersprechen und Abmahnungen entfernen lassen



Zitat:
Das Ganze war Mitte Dezember den Abmahnungen wurde umgehend widersprochen und Gegendarstellungen abgegeben. Erwartungsgemäß kam keinerlei Reaktion.



Abmahnungen zu widersprechen und gar Gegendarstellungen an den AG zu richten ist regelmässig überflüssig und im schlimmsten Fall kontraproduktiv, weil manche den abgmahnten Vertragsverstoss dabei zugeben.

Es reicht völlig aus gegen eine Abmahnung erst dann vorzugehen, wenn der AG darauf eine verhaltensbedingte Kündigung stützt, sprich bei der Kündigungsschutzklage.
Daher meine Empfehlung: den abgemahnten Sachverhalt aus eigener Sicht als Gedächtnisstütze für eventuell später aufschreiben und zu den eigenen Unterlagen legen, nicht in die Personalakte!

Das gilt für alle Arbeitsverhältnisse, nicht speziell für Leiharbeit.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 06.03.2012, 19:23 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
Mag sein dass du Recht hast dass das umsonst ist, aber wer schweigt stimmt zu!

Botanicman2000 hat geschrieben:
Und wurde der Fza zurückgenommen?


Ja, in der Abrechnung war dann "sonstige Stunden"


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 06.03.2012, 19:28 
Offline

Registriert: 03.03.2011, 19:39
Beiträge: 1006
Zitat:
Mag sein dass du Recht hast dass das umsonst ist, aber wer schweigt stimmt zu!


Nö, das ist ja der Witz an der Sache. Viele AN denken, es wäre im Prinzip ein Schuldeingeständnis, wenn man bezüglich der Abmahnung nicht Himmel und Hölle in Bewegung setzt. Genau so ist es jedoch nicht. Der AG kann abmahnen so viel er lustig ist, da gibt es erstmal keine rechtliche Beschränkung.

Falls immer noch skeptisch, nenn mir bitte die rechtliche Grundlage Deiner Annahme, wer schweigt, stimmt zu!


"Es handelt sich um das nicht veröffentlichte BAG Urteil vom 13.3.1987 (AZ: 7 AZR 601/85). Um etwaige Unklarheiten zu beseitigen, hier die entsprechenden Passagen:

Das Landesarbeitsgericht hat verkannt, daß ein Arbeitnehmer zwar berechtigt, nicht aber verpflichtet ist, gegen eine Abmahnung gerichtlich vorzugehen. Aus dem Umstand, daß dem Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen ein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Rücknahme der Abmahnung sowie auf Entfernung des Abmahnungsschreibens aus den Personalakten zusteht, kann nicht gefolgert werden, daß er hierzu auch verpflichtet sei. Für einen Arbeitnehmer besteht weder eine arbeitsvertragliche Nebenpflicht noch eine entsprechende Obliegenheit, gegen eine Abmahnung klageweise vorzugehen. Sieht der Arbeitnehmer davon ab, die Berechtigung einer Abmahnung gerichtlich klären zu lassen, so ist es ihm unbenommen, in einem späteren Kündigungsschutzprozeß die Richtigkeit der abgemahnten Pflichtwidrigkeiten zu bestreiten. Es ist dann Sache des Arbeitgebers, die Richtigkeit der zwar abgemahnten, aber vom Arbeitnehmer bestrittenen Pflichtwidrigkeiten zu beweisen (§ 1 Abs. 2 Satz 4 KSchG)."
http://www.ifb.de/forum/index.php?level ... ma_id=2695

Jetzt überzeugt?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 06.03.2012, 19:42 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
früherwaralles hat geschrieben:
Falls immer noch skeptisch, nenn mir bitte die rechtliche Grundlage Deiner Annahme, wer schweigt, stimmt zu!

Gibts nicht, ich weiß ;)
Die hatten mich eh auf dem Kicker da ich nicht FZA machen wollte so wie sie und die Abmahnungen waren an den Haaren herbeigezogen deshalb fiel mir die Gegendarstellung leicht ;)

Edit: hab deinen Edit gelesen, Danke :)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 09.03.2012, 11:44 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
Wie ich heute weiß hat RS unmittelbar danach in der darauffolgenden Woche eine Anhörung zur Ordentlichen Kündigung aus personenbezogenen Gründen beim BR eingereicht.

Am letzten Urlaubstag meldete ich mich bei RS, ich solle mich verfügbar halten war die Antwort. Das tat ich dann auch. Man hätte was in Aussicht bzw. Anbahnung. Die Woche kamen dann noch ein paar Anrufe dazu und Montag sollte es losgehen. Diesmal gabs sogar Fahrgeld, 20 cent pro gefahrenen Kilometer, so konnten wohl nicht anders, hin und zurück waren es fast 60 km. Sogar eine Umkleidemöglichkeit sollte vorhanden sein. ich fragte dann noch wann und wo ich Arbeitsschutzsachen in Empfang nehmen kann, denn meine eigenen stehen, wie bereits mitgeteilt, nach der letzten Aktion nicht mehr zur Verfügung.
In der NL waren eine Latzhose und Schuhe S3 vorrätig, keine Jacke, kein Schweißhelm noch sonstewas. Meine Frage wie er sich die Arbeit vorstelle blieb leider unbeantwortet. so bin ich dann auch da hingefahren.

Adresse: eine Biokompostanlage in der Pampa. Schlamm, Gestank uvm.

der Entleiher kam zu diesem Auftrag eher zufällig, man sollte eine neue Biogasanlage noch um etwas erweitern und entdeckte dabei den Pfusch der ausführenden Firma. So dass der Bauleiter des Hauptauftragnehmers den Austausch des gesamten Rohrsystems anordnete.

die Umziehmöglichkeit war eine auf den Boden gelegte Pappe in dem Raum wo die Arbeitsvorbereitung war ganz hinten. ein Dixi war vorhanden, ansonsten keinerlei Waschgelegenheit!!!

Mo+Die war abrüsten der alten Anlage angesagt, der Raum der Verrorung hatte 7-10 °C, je nach Aussentemperatur. Der Chef der Entleihfirma war beide Tage unterwegs und wollte sich am Mittwoch dann mal mit mir unterhalten. Gesagt getan, erfragte was ich bisher so, gemacht habe etc. Das fiel ihm das erste mal die Kinnlade runter. Er habe einen erfahrenenen (!) Rohrleger/Rohrschweißer bestellt und ich wurde ihm sogar als Anlagenbauer angeboten. (Ich habe zwar Rohrprüfungen, aber Erfahrungen mit derartigen Baustellen hab ich null)

Ich fragte ihn ob er die Bedingungen für okay hält? "Nicht zu ändern" war seine Antwort. Ich erklärte ihm dass das nicht hinnehmbar ist dass nichts zum waschen da ist und dass eine Arbeitstemperatur von unter 10°C herrscht und ich eigentlich keine Jacke habe (ausser meiner privaten). Das sei nicht sein Problem und wenn mir das nicht passe kann er mich auch gern abmelden. Meine Reaktion auf die Drohkeule war "mach doch!" und machte seine Laune nicht besser.

er ließ mich dann noch ein Testobjekt schweißen, das genügte aber seinen Anforderungen nicht. Verständlicherweise hatte er Dampf dass die Anlage nicht termingerecht fertig wird und ich ohne Erfahrung vielleicht auch zu lange brauche. Er sagte er melde mich ab da er nicht das bekommen hatte was er bestellt habe. Mittags rief er bei der zuständigen NL an fragte noch ob ich denn noch bis zu Feierabend beim Abrüsten mitmache. Freundlich wie ich bin, hab ich das gemacht.
Abends zu hause, Stundennachweis gescannt und zu RS geschickt, nebenbei noch gefragt was der Entleiher als Grund angegeben habe. Nächster Morgen Anruf von T. seit wann ich denvon der Abmeldung weiß und warum ich mich nicht melde, ich habe eine Meldepflicht. ich ging davon aus dass die Wege bei RS kurz sind und ihn die zuständige NL informiert. Ich solle mich verfügbar halten waren seine Worte....

5 Tage später war die Kündigung im Kasten:

Hiermit kündigen wir sie zum.... Der BR wurde angehört und hat der Kündigung zugestimmt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 12.03.2012, 19:20 
Offline

Registriert: 03.03.2011, 19:39
Beiträge: 1006
Hat der BR Dich persönlich zur Kündigung gehört? Ist zwar keine Pflicht, aber bei einer personenbedingten Kündigung m.E. zwingend notwendig, wenn man sein Ehrenamt als BRM im Sinne des BetrVG wahr nimmt.

Wann ist denn der Gerichtstermin?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 12.03.2012, 19:59 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
der BR hat mich nicht angehört.

Gütetermin war schon, ohne Ergebnis. Kammertermin ist im 3. Quartal ;)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 12.03.2012, 20:17 
Offline

Registriert: 03.03.2011, 19:39
Beiträge: 1006
Zitat:
Kammertermin ist im 3. Quartal


Das sind aber heftige Zeiträume. Hast Du einen RA oder regelst Du es selber?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 13.03.2012, 10:16 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
geht über IGM und den DGB RS ;) die haben mit mir voll zu tun. ein Widerspruch beim AA ist auch in Arbeit da RS in der Verdienstbescheinigung (fürs AA) diversen Blödsinn reinschrieb u.a. dass ich mich beim letzten Einsatz Anfang Jan. geschäftsschädigend verhalten habe und angeblich der Kündigung eine Abmahnung vorausging die ich nie erhalten habe.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 13.03.2012, 11:37 
Offline

Registriert: 25.12.2006, 20:45
Beiträge: 1214
ib hat geschrieben:
geht über IGM und den DGB RS ;) die haben mit mir voll zu tun. ein Widerspruch beim AA ist auch in Arbeit da RS in der Verdienstbescheinigung (fürs AA) diversen Blödsinn reinschrieb u.a. dass ich mich beim letzten Einsatz Anfang Jan. geschäftsschädigend verhalten habe und angeblich der Kündigung eine Abmahnung vorausging die ich nie erhalten habe.


ib hat geschrieben:
Am Tag danach lagen 3 (drei!!!) Abmahnungen im Briefkasten
1. nicht erreichbar (im Urlaub)
2. Einsatzverweigerung
3. zu späte Krankmeldung, lt. AV muss das bis 9:00 erfolgen


Es wundert mich, dass R. es wirklich auf einen Kammertermin ankommen läßt. Wenn Du eine Kündigungsschutzklage eingereicht hast und du Recht bekommst, müßte theoretisch die komplette Zeit nachvergütet werden, oder?

Ich bin sehr gespannt wie das bei dir weitergeht. Gerade das Aufeinandertreffen von Randstad, Betriebsrat und IG Metall (und das auch noch in Berlin) birgt explosiven Zündstoff. Es ist kein wirkliches Geheimnis mehr, dass der Randstad-BR der IG Metall in Berlin den "offenen Krieg" erklärt haben soll...

Quelle: Buschfunk


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 13.03.2012, 20:10 
Offline

Registriert: 25.04.2009, 12:41
Beiträge: 108
tach auch

Hat eigentlich jemand schon Erfahrung mit Randstad Inhouse Services gemacht? Bekannt ist ja das Randstad sich mit allen Mitteln dagegen streubt, die Annahmeverzugslöhne auszuzahlen und stattdessen das auszahlt, was ohnehin schon dem Zeitarbeiter gehört.
Das Thema Fahrtkostenerstattung war und ist ebenfalls immer noch ein leidiges Thema bei dieser Firma.

Sollte es Randstad wirlich gelungen sein, durch Installation von hausinternen Niederlassungen bei großen Entleihern, die gesetzliche Pflicht zur Aufwandsentschädigung (§670 BGB) bzgl. Fahrkosten zu unterlaufen?



Dieses Gerichtsurteil wird somit eindeutig ausgehebelt.

Bravo Randstad, weiter so.

_________________
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Leiharbeit in Deutschland verstösst gegen diesen Grundsatz.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 14.03.2012, 18:56 
Offline

Registriert: 02.06.2006, 13:32
Beiträge: 1614
Wohnort: NRW
grantel hat geschrieben:
tach auch

Hat eigentlich jemand schon Erfahrung mit Randstad Inhouse Services gemacht? Bekannt ist ja das Randstad sich mit allen Mitteln dagegen streubt, die Annahmeverzugslöhne auszuzahlen und stattdessen das auszahlt, was ohnehin schon dem Zeitarbeiter gehört.
Das Thema Fahrtkostenerstattung war und ist ebenfalls immer noch ein leidiges Thema bei dieser Firma.

Sollte es Randstad wirlich gelungen sein, durch Installation von hausinternen Niederlassungen bei großen Entleihern, die gesetzliche Pflicht zur Aufwandsentschädigung (§670 BGB) bzgl. Fahrkosten zu unterlaufen?



Dieses Gerichtsurteil wird somit eindeutig ausgehebelt.

Bravo Randstad, weiter so.



Es ist Randstad gelungen. Bei Hausinternen Niederlassungen beim Entleiher keine Fahrtkostenerstattung nach § 670 BGB.
So wird es auch immer auf den Betriebsversammlungen propagiert,

_________________
Gruß

Jobber

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier."

- Mahatma Gandhi (indischer Politiker (1869-1948))


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 14.03.2012, 20:24 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
wären eure beiträge nicht hier
viewtopic.php?f=7&t=4387
besser aufgehoben?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 19.03.2012, 20:40 
Offline

Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
cortez hat geschrieben:

Es wundert mich, dass R. es wirklich auf einen Kammertermin ankommen läßt. Wenn Du eine Kündigungsschutzklage eingereicht hast und du Recht bekommst, müßte theoretisch die komplette Zeit nachvergütet werden, oder?


wundert mich auch... und ja die komplette Zeit müsste bezahlt werden, bzw. die Differenz zwischen "Garantielohn" und ALG


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: der Randstad Blog
BeitragVerfasst: 19.03.2012, 20:55 
Offline

Registriert: 03.03.2011, 19:39
Beiträge: 1006
Wenn sich das Arschamt so langen ruhig stellen lässt, sollte aber auch nicht das Problem sein.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 52 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de