ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos

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BeitragVerfasst: 12.10.2011, 09:54 
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Hallo Maya

Vielen Dank für Deine "Aufklärung",sehr interessant aber nicht wirklich neu für uns.
Wir erleben das ja leider tagtäglich :(

Eine Frage habe ich allerdings:
Wie sieht es eigentlich aus,wenn "Bewerber" von der Arge geschickt und
womöglich auch eingestellt werden.
Ich habe mal vor Jahren gehört,dass die Arge,alternativ der MA der Arge,
für einen positiven abschluss,sprich Einstellung, eine Zahlung erhält.
Ist da was dran??

Viele Grüße aus Berlin Micha


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BeitragVerfasst: 12.10.2011, 10:27 
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Hallo Maya,

Ich danke ebenfalls und schliesse mich der Anwtwort von Micha an.
Sag mal, nach welchem "TV" werdet ihr entlohnt? Wie ist das Verhältnis zu: Dispo in ZA : Fachkraft ! !! !

Grüße

Habrack

_________________
Resolution 217 A (III) der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 - Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
---> Artikel 23 Absatz 2: Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit <---


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BeitragVerfasst: 12.10.2011, 17:15 
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Moin Maya,

d.h. , Du wirst nach "TV-Intern" entlohnt und Deine "Kollegen", die "im Feld" arbeiten, nach IGZ?

Grüße

Habrack

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BeitragVerfasst: 12.10.2011, 18:37 
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Beiträge: 1006
Nach meinem Kenntnisstand gibt es für die internen MA keinen TV. Die bleiben von den Unsäglichkeiten der Leiharbeits-Dumping-lohnverträgen, egal ob CGZP oder DGB, verschont.


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BeitragVerfasst: 12.10.2011, 19:08 
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Zitat:
Nach meinem Kenntnisstand gibt es für die internen MA keinen TV. Die bleiben von den Unsäglichkeiten der Leiharbeits-Dumping-lohnverträgen, egal ob CGZP oder DGB, verschont.

Nur irgend etwas klingelt dort bei mir. Gab es da nicht einmal einen LAN der sich in einer Klage auf die "anderen Festangstellten" berufen hat? Ich komm net drauf....

Grüße

Habrack

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BeitragVerfasst: 13.10.2011, 07:24 
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Registriert: 16.04.2007, 16:53
Beiträge: 312
Maya hat geschrieben:
Hallo,

alles ist in dieser Branche möglich. Es gibt interne Mitarbeiter die nach dem TV der Zeitarbeit bezahlt werden und welche die einzelvertraglich beschäftigt sind. Selbstverständlich,kann ein Personaldienstleiter seine Mitarbeiter zusammenstellen wie er es möchte. Da verleiht die kaufmännische Abteilung der gewerblichen Abteilung die entsprechenen Mitarbeiter und umgekehrt.
Viele Grüße,

Maya


Womit wir im Bereich der konzerninternen Verleihe wären.
Und das bei einer IGZ - Bude?
Ich dachte IGZ - Mitglieder sind so dolle sehr heftig gegen konzerninternen Verleih.

Hab ich wohl irgendetwas falsch verstanden.

Gruß
Exberliner


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BeitragVerfasst: 14.10.2011, 16:45 
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Beiträge: 83
Wohnort: Deuschland
Wir haben einige Leiharbeitnehmer die Qualifizierungsangebote in jeglicher Form ablehnen.

Hallo Maya

ich habe in meiner fast 15jährigen Tätigkeit bei Leihunternemen
keinerlei Qualifizierungsangebote bekommen, noch von solchen
auch nur andeutungsweise gehört.
Welche Qualifizierungsangebote sollten das sein?
Meinst Du eventuell die Gabelstaplerausbildung, die die ARGE jedem Arbeitslosen verordnet, damit er als Lagerarbeiter durchgeht?


Gruß Dita (Ingenieur)


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BeitragVerfasst: 14.10.2011, 23:21 
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Beiträge: 460
Dita hat geschrieben:
ich habe in meiner fast 15jährigen Tätigkeit bei Leihunternemen
keinerlei Qualifizierungsangebote bekommen, noch von solchen
auch nur andeutungsweise gehört.


Dieser Aussage kann ich mich zu 100% anschließen. Bin zwar erst 10 Jahre dabei aber es stimmt trotzdem!

MfG

seneca


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BeitragVerfasst: 15.10.2011, 03:22 
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Beiträge: 102
Hallo,
doch, es gibt sie, die Qualifizierungsangebote.

Ich kenne Fälle, wo Staplerschein bezahlt wurde, früher bei den PSA wurden wochenlang PC-Kenntnisse, Ladungssicherung, Arbeitssicherheit etc. geschult.
Es gibt auch Entleiher, die die LAN in interne Fortbildungen mit einbinden. Außerdem gibt/gab es Initiativen, LAN 6 Monate als CNC-Kräfte auszubilden, um sie hinterher verleihen zu können.

Zugegebenermaßen selten, aber eben doch.


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BeitragVerfasst: 15.10.2011, 09:45 
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Wohnort: Oldenburg
Hallo

ich habe über ZAG meinen Staplerschein geschenkt bekommen weil ich sagte den will ich haben damit ich den Fahren darf beim Kunden.

Zu den Prüfungen des Instituts mit denen ZAG zusammenarbeitet kann ich nur sagen Absoluter Müll
es wurde geteilt in hat schon gefahren oder neuling
letztere durften 1 TAg in der LAgerhalle rumkurven
alle anderen sasen am 2 Tag in der Theorie.
diese Prüfung hätte ich so erledigt ohne den Kurs
die Praktische Prüfung war in 5 Minuten für mich erledigt.
Logisch das alle durchkamen

Aber ansonsten ist Fortbildung bei ZAG ein Fremdwort


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BeitragVerfasst: 18.10.2011, 23:14 
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Hallo Maya,

passend zu deinem Bericht als Personaldisponentin gibt es unter:

http://writresscorner.wordpress.com/201 ... nd-online/

einen schönen Audiovortrag der Lesung. Zeitarbeit literarisch verarbeitet.

"Hand in Hand durchs Zeitarbeitsland anklicken und die Audiodatei öffnen.


Karl


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BeitragVerfasst: 19.10.2011, 12:53 
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Wohnort: Rheinbach
Wenn es heißt wir wenden den iGZ-Tarif an, ist das noch lange kein iGZ - Mitglied. Es gibt da eine Firma P.... die den iGZ-Tarif anwendet aber nicht Mitglied ist. Ich hoffe nicht, Maya, dass ich jetzt zufällig deinen AG geortet habe.

N.Fuhrmann


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BeitragVerfasst: 19.10.2011, 19:41 
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Maya hat geschrieben:
Weiterhin gibt es in immer weniger Unternehmen eine (vorausschauende) Personalplanung. Dies setzt einen Abgleich zwischen Vertrieb, Einkauf, Produktion, GF und Personalwesen voraus. Leider passiert das oftmals nicht. Viele „Auftragsspitzen“ sind schlicht und einfach Versäumnisse der Verantwortlichen in den Kundenunternehmen, die gar nicht in der Lage sind eine vernünftige, zielgerichtete Personalpolitik zu betreiben.


Ein echtes Paradebeispiel dafür ist die Daimler Benz AG Werk Bremen.

Im Juni - Oktober 2010 wurden ca 650 LAN eingestellt. Befristet bis 23.12.2010. Bei befristeten Arbeitsverträgen ist es ja so, das man sich 3 Monate vor Vertragsablauf beim Arbeitsamt melden muß. Ca. Mitte November 2010 wurde dann endlich klar, das die Verträge um 1 Jahr verlängert werden, bis 23.12.2011.

Dieses Jahr dann wieder das gleiche Spiel: Alle LAN hängen voll in der Luft und wissen nicht ob es nun weiter geht oder nicht!!!

Seitens der geistig scheinbar sehr eingeschränkten Führungsriege der Daimler Benz AG gibt es bis zum heutigen Tag keinerlei Aussage. Ich frage mich von daher, für was die denn eigentlich ihre exorbitanten Gehälter kassieren.

Man sollte den Vorständen diverser DAX Unternehmen ein Pauschalgehalt von 400,-€ mtl. zahlen, denn die erbrachte Leistung entspricht dieser Vergütung.

MfG

seneca


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BeitragVerfasst: 20.10.2011, 18:09 
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Registriert: 20.01.2006, 20:49
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Maya hat geschrieben:
Man geht selbstverständlich davon aus, dass man jederzeit frei über ein motiviertes Heer von Arbeitswilligen verfügen kann, das zu unterdurchschnittlichen Gehältern, stets gutgelaunt und selten krank, für einen grob geschätzten Zeitraum, gern für alle Arbeiten herangezogen werden kann.


Allein daran kann man schon erkennen, das unsere studierte sog. Führungselite von Semester zu Semester zunehmend verblödet und den Kontakt zur Realität völlig verliert. Ich frage mich manchmal wirklich, was diese Studierten eigentlich lernen während ihres Studiums. Außer Personaleinsparungen als Allheilmittel wird diesen Volltrotteln offensichtlich gar nichts mehr beigebracht.

MfG

seneca


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BeitragVerfasst: 20.10.2011, 18:21 
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@Maya

Gefällt mir ausserordentlich gut, was und wie Sie hier schreiben und argumentieren! Bitte weiter so.


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BeitragVerfasst: 20.10.2011, 20:40 
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Wohnort: Leer - Ostfriesland
Zitat:
Allein daran kann man schon erkennen, das unsere studierte sog. Führungselite von Semester zu Semester zunehmend verblödet und den Kontakt zur Realität völlig verliert. Ich frage mich manchmal wirklich, was diese Studierten eigentlich lernen während ihres Studiums. Außer Personaleinsparungen als Allheilmittel wird diesen Volltrotteln offensichtlich gar nichts mehr beigebracht.

MfG

seneca


Sie wissen das, und sie haben teilweise sogar ein Gewissen. Glaube es mir, ich bin mit so einer " Volltrottel" ^^ seit Jahren zusammen! :-)#

Zitat:
@Maya

Gefällt mir ausserordentlich gut, was und wie Sie hier schreiben und argumentieren! Bitte weiter so.


Dem schließe ich mich uneingeschraenkt an!

Grüße

Habrack

PS.: Sie hat es gelesen - 2 Tage Sofa! ^^

_________________
Resolution 217 A (III) der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 - Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
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BeitragVerfasst: 21.10.2011, 07:53 
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Beiträge: 550
Habrack hat geschrieben:
Nur irgend etwas klingelt dort bei mir. Gab es da nicht einmal einen LAN der sich in einer Klage auf die "anderen Festangstellten" berufen hat? Ich komm net drauf....

Ein Leiharbeiter der seit 15 Jahren für Randstad arbeitet hat vor dem Arbeitsgericht Köln geklagt.

Zitat:
(...) Leiharbeitsfirmen bezahlen Leiharbeiter deutlich schlechter als ihr Stammpersonal.

Deutschlands größter Personaldienstleister Randstad hat deshalb jetzt eine Klage am Hals. Hintergrund: Seinen 2500 internen Mitarbeitern gewährt Randstad zahlreiche Extras wie Sonderurlaub, Urlaubsgeld (41 € pro Urlaubstag), Fahrgelderstattung, vermögenswirksame Leistungen und arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung. Dagegen werden die rund 50.000 Leiharbeiter, die Randstad beschäftigt, nur nach den mageren Konditionen des Tarifvertrags Zeitarbeit (BZA) bezahlt – zu Stundenlöhnen, die oft ein Drittel unter vergleichbaren Tariflöhnen liegen. (...)
express


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BeitragVerfasst: 22.12.2011, 21:20 
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Maya hat geschrieben:
Ich kenne unsere Rechnungen die wir den Kundenunternehmen übersenden sehr genau.
Leiharbeitnehmer sind definitiv teurer als feste Mitarbeiter. (...)

Ob Leiharbeiter teurer sind als (befristete) Festangestellte hängt von vielen Parametern ab,
etwa davon, wie oft und wie lange der Festangestellte krank wird.

Wenn ich die Beschäftigung lang genug (etwa auf ein Arbeitsjahr) ansetzen würde,
möchte ich behaupten, dass ich die Zahlen so hinbiegen könnte,
dass bei der einen Rechnung der LAN günstiger ist und
bei der anderen Rechnung ist der Stammi günstiger.

Liegt einfach nur daran, welches Ergebnis ich erzielen möchte.
Die Zahlen lassen sich dann so hinbiegen, wie ich es am Ende brauche.

Wer schreibt, der bleibt! sagt der Volksmund.
Recht hat er, finde ich.

rw

P.S.: Habe noch keinen gelesen, der die Zeitarbeit so treffend auf den Punkt gebracht hat wie du, Maya.
Ich ziehe mal den Hut davor.


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BeitragVerfasst: 23.12.2011, 22:00 
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Maya hat geschrieben:
(...) die höheren Kosten für Leiharbeiter dahingehend begründet, dass Sie einfach das Prozessrisiko bei Entlassung scheuen. (...)

Wenn mit Prozessrisiko die mögliche Kündigungsschutzklage gemeint ist, so ist dieses Risiko zumindest überschaubar.
Bei AMP (etwa ZAG) gab es nur befristete AVs und da greift bekanntlich das KSCHG nicht.
Bei IGZ und BAZ braucht es sechs Monate Beschäftigung, bevor sich eine KSCHK erst lohnt
und gemäß amtlicher Statistiken schaffen das die wenigsten LANs.

Wenn ich dann noch das Verhalten derjenigen LANs reflektiere, mit denen ich zusammen arbeiten durfte,
hatten da auch die wenigsten das Rückgrat, um so einen Anspruch sachlich geltend zu machen.
Das wissen auch die ZAFs, so dass der Einwand mit dem latenten Prozessrisiko kaum greift.

Gruß, rw


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BeitragVerfasst: 23.12.2011, 22:21 
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Hallo

red_wing hat geschrieben:
Wenn ich dann noch das Verhalten derjenigen LANs reflektiere, mit denen ich zusammen arbeiten durfte,
hatten da auch die wenigsten das Rückgrat, um so einen Anspruch sachlich geltend zu machen.
Das wissen auch die ZAFs, so dass der Einwand mit dem latenten Prozessrisiko kaum greift.

Gruß, rw



leider bin ich erst nach 3 Jahren ZAG dahinter gestiegen wie meine Rechte sind.
Ich muste dann gegene meine ander ZAF die Promotec klagen da smir mein zustehendes Geld gezahlt wird. Erst in zweiter Instanz hat Promotec dann doch gezahlt.

Das ich danach über 1,5 Jahre ohne ARbeit lag und die ZAF bei denen ich überall war mich nicht wolten lag dann ander Kenntnis wie was geht.
DAs betse Beispiel wr immer deren Aussage das die Überstunden für Zeiten sind wenn keine Arbeit da ist.
Wenn ich dann NAtworte da sdas Diebstahl an meinem Eigentum sei und das das AÜG was anderes hergibt waren die immer geschockt.
DAnn hiess es Melden nicht sie sich wi melden uns :mrgreen:

NAja bin seit monaten ja wieder bei einem Richtigem ARbeitgeber.
Wir haben dort auch LAN im Einsatz. Aber da sist einen andere traurige Geschichte :(

Gruß Uwe


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BeitragVerfasst: 23.12.2011, 23:19 
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Registriert: 03.03.2011, 19:39
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@rw

Maya meint aus meiner Sicht das Prozesskostenrisiko der Arbeitgeber bei der betriebsbedingten Kündigung von Stammkräften. Aber auch da spricht die Statistik was ganz anderes. Es sind wohl gerade mal 12% der gekündigten AN unter Kündigungsschutz, die sich gegen eine Kündigung wehren. Für mich ist das daher ebenfalls ein Scheinargument.

Was aber in der Krise 2009 sehr gut zu beobachten war, ist das generelle Echo in den Medien, usw. wenn ein grosses Unternehmen viele Leiharbeiter abmeldet. Das wird dann auch regelmässig betont, dass die abgemeldt und nicht entlassen werden - die Drecksarbeit macht dann die Leihfirma. Ganz anders die öffentliche Meinung, wenn Opel oder wer auch immer erklärt 10 000 AN in Deutschland entlassen zu müssen. Das ist dann tage- oder wochenlang in der Presse. Das eine Woche vorher 20 000 LAN "abgemeldet" wurden, hat nach einem Tag jeder vergessen. Was mit dem Abmelden in der Regel immer verbunden ist, wissen nur die wenigsten (viele wollen es auch gar nicht wissen).


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BeitragVerfasst: 27.12.2011, 19:46 
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Beiträge: 83
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Hallo Maya,

ich glaube,dass Du den Mechanismus Leiharbeit immer noch nicht
begiffen hast.
Für jedes Entleihunternehmen ist Leiharbeit Dienstleistung. Dienst-
leistung hat nichts mit Personal zu tun. Dienstleistungen in Unter-
nehmen werden grundsätzilch gegen die Steuer gerechnet, da sie
der Mehrwertsteuer unterliegen. D.h., ob ein Leiharbeiter 50 €/h oder 15 €/h kostet, ist kaum relevant.
Eigenes Personal ist relevant in der Unternehmensbilanz.
Dienstleistungen kommen nach den Materilalkosten in jeder Bilanz.
Und damit auch der Leiharbeiter.(BWL Grundstudium Bianzlehre)
Und noch ein Faktor:
Statt qualifizierte Personalabteilungen zu unterhalten, greift eine
Sachbearbeiterin zum Telefon und heuert Leiharbeiter zum günstigsten Dienstleistungstarif an.(Wieder Personalkosten gespart)
Und wenn man als Großunternehmen noch cleverer ist, gründet man
ein eigenes Leiharbeitsunternehmen(z.b. Fiege) und verleiht die Leiharbeitskräfte an sich selbst zum Leiharbeitstarif.(Doppelt verdient)
Leiharbeit, wie sie in Deutschland praktiziert wird, ist Ausbeutung
pur.
Das Beste daran ist, alle Gewerkschaften mit dem DGB an der Spitze und die Politik machen nicht nur mit, sondern befördern
diese Machenschaften durch Gesetze und Tarifverträge.

Gruß Dita


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BeitragVerfasst: 10.01.2012, 18:58 
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Hallo Maya,
ich habe folgende Fragen an Dich:
Wieviele Jahre hast du in der Zeitarbeit gearbeitet?
Bei wievielen Zeitarbeitsunternehmen?
In welcher/welchen Position/en?
Danke vorab & Gruß
Thomas


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BeitragVerfasst: 10.01.2012, 21:11 
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Registriert: 03.03.2011, 19:39
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Treffer, versenkt. 8)


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BeitragVerfasst: 10.01.2012, 22:19 
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Registriert: 04.08.2009, 06:55
Beiträge: 466
Maya hat geschrieben:
Bitte erspare mir einen Beitrag, indem du mir solche oder ähnliche spannende Dinge wie: „Wie kannst du das beurteilen, du bist nicht lange genug dabei!“

er ist selbst schon lange genug dabei ;)
Code:
„Du warst doch nur Disponentin, dass kannst du gar nicht einschätzen!“

er war/ist immerhin Chef ;)

zum einlesen:
viewtopic.php?t=3958


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BeitragVerfasst: 10.01.2012, 23:16 
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Registriert: 21.03.2010, 12:43
Beiträge: 314
Frei von jeder Ahnung, aber den großen Ratgeber mimen...
Rampensau oder einfach nur frustriert?
Peinlich, peinlich! ;-)


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BeitragVerfasst: 10.01.2012, 23:25 
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Beiträge: 550
Walsimöt hat geschrieben:
Frei von jeder Ahnung, aber den großen Ratgeber mimen... Rampensau oder einfach nur frustriert? Peinlich, peinlich! ;-)

Ach Walsimöt, bitte nicht den sehr guten Thread hier verspammen. Frustriert oder gar rampensauisch wirkte Maya bis jetzt eigentlich überhaupt nicht und es sind genug Hinweise zu ihrer ehemaligen Leihfirma angeklungen. Selbst Sie dürften den Namen herausfinden, zumal die Bude Ihren ach so fairen iGZ-Tarifvertrag anwendet! Und Ihr kommendes Argument "KleinistgleichQualitätimGegensatzzudengroßenbösendenMarktkaputtmachenden- Marktführern" bitte gar nicht erst bringen, immerhin vertreten Sie als Mitglied der Tarifkommission auch und gerade die Interessen dieses Market Players (genauer: Sie haben nach den Vorgaben genau solcher großen Buden in Ihrem kleinem Ründchen zu agieren).

Ein gesundes neues Jahr noch (und das Sie in Ihrer Verhandlungskommission endlich einmal etwas zum Wohle der Leiharbeiter auf die Reihe bekommen und nicht zu so einer Figur verkommen wie dieser Lobbyist Stolz).


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BeitragVerfasst: 11.01.2012, 12:45 
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Registriert: 27.12.2004, 14:20
Beiträge: 2730
Wohnort: Augsburg
Hallo Walsimöt,

Zitat:
Hallo Maya,
ich habe folgende Fragen an Dich:
Wieviele Jahre hast du in der Zeitarbeit gearbeitet?
Bei wievielen Zeitarbeitsunternehmen?
In welcher/welchen Position/en?


Deine Fragen hat Maya gleich in ihrem ersten Beitrag erzählt. Siehe unter:

viewtopic.php?f=3&t=4138&start=0

Das positive an deinem Wiedereinstieg bei ZOOM: Es kann nur noch besser werden.


Karl


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BeitragVerfasst: 11.01.2012, 15:50 
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Registriert: 13.12.2009, 15:00
Beiträge: 471
Wohnort: Schleswig-Holstein
Maya hat geschrieben:
Bei den Niederlassungsleiter/-Innen die ich kennengelernt habe, konnte ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass eine „große Schnauze“ und ein ungehobeltes und plumpes Auftreten, unbedingte Einstellungsvoraussetzungen für diese Position sind. Richtig peinlich wurde es, wenn diese vergeblich versuchten mit Zahlen zu hantieren. Versprechungen gegenüber den internen Personal oder den Leiharbeitnehmern hatten in etwa den Wahrheitsgehalt einer griechischen Steuererklärung.

Und ob es dafür noch eines Beleges bedurft hätte, bestätigt Walsimöt genau diese Einschätzung.

Walsimöt hat geschrieben:
Frei von jeder Ahnung, aber den großen Ratgeber mimen...
Rampensau oder einfach nur frustriert?
Peinlich, peinlich!


Eindrucksvoller ließ sich die Ausführung von Maya nun wirklichl nicht dokumentieren.

rw


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BeitragVerfasst: 11.01.2012, 16:23 
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Registriert: 20.01.2006, 20:49
Beiträge: 460
Man glaubt es ja kaum,
der größte Befürworter der mafiösen Zeit/Leiharbeitsbranche ist zurück gekehrt. Hallo Walsimöt!!

Also, wenn es hier eine frustrierte Rampensau gibt, dann kannst das doch nur Du sein.

Ansonsten passt aber glaube ich zumindest eher dies hier zu Dir:
Maya hat geschrieben:
Bei den Niederlassungsleiter/-Innen die ich kennengelernt habe, konnte ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass eine „große Schnauze“ und ein ungehobeltes und plumpes Auftreten, unbedingte Einstellungsvoraussetzungen für diese Position sind.


Ich denke mal ganz einfach das Maya sich bisher hier im Forum sehr sachlich und offen geäußert hat. Da muß sie sich doch nicht von einem Gehirnprothesenträger wie Dir hier anpissen lassen!!!

MfG

seneca


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